Reaktionen nach dem Torefestival auf schalke„Mit uns ist zu rechnen”

Von ukr/sid Aktualisiert: 24.01.2023, 21:12
Jubel-Kollektiv: Benjamin Henrichs mit Dani Olmo und Josko Gvardiol.
Jubel-Kollektiv: Benjamin Henrichs mit Dani Olmo und Josko Gvardiol. (imago/Eibner)

Die ersten Reaktionen der Protagonisten nach dem 6:1-Torefestival von RB Leipzig auf Schalke:

Marco Rose (Trainer RB Leipzig): „Es war eine hervorragende erste Halbzeit meiner Mannschaft - mit dem Ball, gegen den Ball. Anfang der zweiten Halbzeit haben wir ein bisschen Probleme bekommen, wir wollten eigentlich zu Null spielen. Hintenraus haben wir noch zwei sehr schöne Tore geschossen. Ich wünsche Schalke trotz des Nackenschlages alles Gute für die Rückrunde, da geht noch eine Menge.”

Thomas Reis (Trainer Schalke 04): „Das war eine absolut enttäuschende Leistung. Wenn du keine Zweikämpfe annimmst und die Gegner laufen lässt, hast du nichts in der Bundesliga zu suchen. Am Sonntag geht's weiter, jetzt müssen wir Punkte sammeln mit einer anderen Einstellung. Ich kann mich nur beim Publikum entschuldigen.”

Timo Werner (Stürmer RB): „Das Selbstvertrauen ist sehr groß. Nach dem guten Bayern-Spiel wollten wir einfach weitermachen. Wir wurden vom Trainer oft  genug gewarnt, dass es heute ein sehr schweres Spiel werden kann. Man hat in der zweiten Hälfte gesehen, dass man auch gegen ein im Moment etwas schwächeres Schalke in die Bredouille kommen kann, wenn man nicht direkt das 1:0 und 2:0 macht. Deswegen haben wir es von Beginn an sehr gut gemacht.”

Benjamin Henrichs (Abwehrspieler RB): „Ich war sehr frei bei meinem Tor, Dani hat gut rausgespielt, ich habe gut getroffen. Ich freue mich über das Tor. Der Trainer hat seit drei Tagen gesagt, auch wenn Schalke Letzter ist, sie ackern, geben Gas und fighten. Wir wollten von Anfang an zeigen, dass wir dagegenghalten und haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt. Mit uns ist zu rechnen, wir sind gut drauf und wollen so weitermachen.”

Michael Frey (Stürmer Schalke 04): „Die erste Halbzeit war zum Vergessen. Nach dem frühen 0:1 und 0:2 wird es schwierig gegen Leipzig, das wussten wir. In der Halbzeit haben wir gesagt, jetzt geben wir alles für die Fans. War auch in Ordnung in den ersten 30 Minuten der zweiten Hälfte. Aber ja, am Ende steht es 1:6. Wir müssen das Spiel vergessen, jetzt kommt Köln, darauf liegt jetzt der Fokus. Was soll man sagen. Wir müssen dranbleiben, nicht so viel sprechen, sondern arbeiten, arbeiten, arbeiten - dann kommts gut.”

(Stimmen u.a. aufgezeichnet bei Sky)