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"Habe ihn nie als Boss gesehen" Neue Details zu Ronaldos Rangnick-Kritik veröffentlicht

Von Thomas Fritz Aktualisiert: 17.11.2022, 09:27
Ralf Rangnick ist Ziel von Ronaldos Kritik.
Ralf Rangnick ist Ziel von Ronaldos Kritik. MAGO / GEPA pictures

Cristiano Ronaldo hat mit seiner umfassenden Kritik an seinen Noch-Arbeitgeber Manchester United, ManU-Coach Erik ten Hag und seinem Ex-Trainer Ralf Rangnick für reichlich Wirbel gesorgt. "Wie kann man Trainer von Manchester United sein, wenn man nicht einmal Trainer ist? Ich hatte noch nie von ihm gehört", sagte Ronaldo über den früheren RB-Leipzig-Sportdirekor und -coach.

In der ausführlichen Version seinen Interviews mit dem Journalisten Piers Morgan sind weitere Aussagen über Rangnick enthalten (ab Minute 12:30 im Video). Auch diese sind wenig schmeichelhaft für den heutigen österreichischen Nationaltrainer, zeugen aber ein Stück weit auch von einer gewissen Unwissenheit oder gar Ignoranz des Fußball-Superstars.

Ronaldo nannte Rangick "Boss"

Der Portugiese war von der Verpflichtung Rangnicks im Dezember 2021 nicht angetan, wie er zugab. "Ein großer Verein wie Manchester United holt einen Sportdirektor - das hat nicht nur mich überrascht, sondern die ganze Welt. Wenn man fünf Jahre lang nicht trainiert hat, verliert man die Identität ein Trainer zu sein." Tatsächlich war Rangnick nach dem Ende seiner zweiten Trainer-Amtszeit bei RB Leipzig 2019 nur zweieinhalb Jahre nicht als Coach aktiv gewesen.

Trotzdem habe er den Deutschen respektiert und auch Boss genannt. "Aber tief in mir drin habe ich ihn nie als Boss gesehen, weil ich einige Punkte gesehen habe, mit denen ich nicht einverstanden war." Was er damit meint, hat der 37-Jährige nicht weiter erklärt. Waren es Rangnicks Forderungen, dass sich Ronaldo im Gegenpressing mehr in die Defensivarbeit einbringt?

Rangnick reagiert kühl auf Kritik von Ronaldo

Ronaldo blieb an dieser Stelle eher vage. "Und wenn man sieht, dass einige Trainer kommen, die eine Revolution (im Fußball - d. Red.) wollen, bin ich nicht einverstanden, ich habe meine Meinung. Sie stimmen zu oder nicht, sie sind anderer Meinung, aber das ist Teil des Geschäfts, denn schließlich bin ich in einem Verein, um zu gewinnen, und mit meiner Erfahrung möchte ich helfen. Wie immer gibt es Trainer, die das nicht akzeptieren, aber das gehört zum Job dazu."

Rangnick sagte der "Kronen Zeitung" zu Ronaldos Kritik: "Ich bin der Teamchef von Österreichs Nationalteam, es nicht meine Aufgabe, das zu bewerten. Zuvor hatten ihn seine Schützlinge Xaver Schlager (RB Leipzig) und Christoph Baumgartner (TSG Hoffenheim) in Schutz genommen.