Schwerer Start für Gulacsi BVB schenkt Ex-RB-Keeper drei Gegentore ein
RB-Legende Peter Gulacsi hat seinen Einstand für Villarreal gegeben und von Borussia Dortmund drei Tore in 45 Minuten bekommen. So bewertet „Pete” seine Situation.

Leipzig/Dortmund/ukr/dpa – RB Leipzigs langjähriger Keeper Peter Gulacsi hatte mit seinem neuen Klub FC Villarreal einen schweren Start. Bei seiner Premiere im Tor der Spanier musste „Pete” gleich drei Mal hinter sich greifen. Zwei Mal konnten er und seine Vorderleute Hereingaben erst von Maximilian Beier und dann von Fabio Silva nicht verhindern.
Doch Gulacsi & Co. hatten auch jede Menge Pech. Villarreals Renato Veiga den Ball nach einem scharfen Pass von Beier unfreiwillig über die eigene Torlinie.
Eigentor-Pechvogel zerriss den Kragen seines Trikots
Nach dem Ausgleich von Abwehrspieler Santiago Mouriño nach einem Eckball zeigte Dortmund eine starke Reaktion. Der BVB erhöhte den Druck und erspielte sich Chancen. Guirassy sorgte zunächst für die erneute Führung nach Hereingabe von Fabio Silva und mit seinem verwandelten Strafstoß wenig später dann für die Vorentscheidung. Ein Eigentor des Doppelpackers Guirassy nach einem Freistoß machte die Partie noch einmal spannend.
Villareal lief in den Schlusssekunden noch einmal an, der Ausgleich gelang zum Ärger der Spanier aber nicht mehr. Eigentor-Pechvogel Veiga zerriss nach Abpfiff vor Wut den Kragen seines Trikots.
Gulacsi: „Wichtig, dass ich wieder auf dem Feld gestanden habe”
„Es ist bitter, weil wir wussten, dass der BVB nicht viele Tore braucht, um Tore zu machen. Die Leistung war gut, aber wir hätten bisschen mehr Aufmerksamkeit gebraucht”, befand Gulacsi nach dem Match. „Wir haben in Dortmund zwei Tore gemacht, das muss normalerweise reichen.”
Zu seiner eigenen Situation sagte er: „Wir hatten jetzt vier Ligaspiele, in denen ich nicht gespielt habe. Jetzt habe ich die Chance in der Champions League bekommen, freue mich sehr über mein Debüt. Wichtig war, dass ich wieder auf dem Feld gestanden habe. Ich hatte ein gutes Gefühl, auch wenn ich keinen Spielrhythmus hatte.”
Gulacsi war im Sommer nach elf Jahren in Leipzig nach Spanien gewechselt, mit der Hoffnung, dort zu spielen. Doch zunächst stand der 25-Jährige Brasilianer Luiz Junior im Kasten. Nicht ausgeschlossen, dass Gulacsi nun auch in der Liga ins Tor rückt.