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Showdown mit dem Ex-Klub RB-Kapitän Raum: Schlüsselrolle für TSG-Duell und Saisonendspurt

Sowohl Bundestrainer Julian Nagelsmann als auch RB-Coach Ole Werner schätzen David Raum für seine Führungsqualitäten. Diese sind beim entscheidenden Duell mit seinem Ex-Klub Hoffenheim um die Champions-League-Plätze besonders gefragt.

Von Martin Henkel Aktualisiert: 20.03.2026, 09:49
Führungsqualitäten: RB-Kapitän David Raum nach der Niederlage gegen Hoffenheim in der Hinrunde.
Führungsqualitäten: RB-Kapitän David Raum nach der Niederlage gegen Hoffenheim in der Hinrunde. Foto: Imago/Motivio

Leipzig – Vorigen Sonntag wurde David Raum nach der kommenden Länderspielphase befragt. Nominierung, Vorfreude – solche Sachen. David Raum benötigte keine Millisekunde, um zu antworten: „Das interessiert mich gerade nicht.“

"Ich will vorangehen"

Die Gedanken hingen woanders fest, nämlich beim 0:1 gegen den Champions-League-Rang-Konkurrenten VfB Stuttgart, das der RB-Kapitän und seine Kollegen im Rennen um die zwei noch verbliebenen Tickets für die Königsklasse kommende Saison zurückwarf. Nicht nur der VfB, auch der Tabellendritte, die TSG 1899 Hoffenheim, liegen drei Zähler vorn. „Wir sind gerade in der Crunchtime mit dem Verein“, sagte Raum. „Mir ist es wichtig, dass wir unsere Ziele erreichen. Da will ich vorangehen.“

Weiterlesen:  David Raum im Interview mit dem Stern

Nun wurde der 27 Jahre alte Kapitän des Bundesligafünften für die zwei ausstehenden Länderspiele vor der finalen WM-Kader-Berufung nominiert. Eine Formalität, denn Raum gehört mittlerweile zum Stammpersonal von Bundestrainer Julian Nagelsmann. Und das auch aus dem Grund, weil sein Linksverteidiger weiß, was wann wichtig ist.

Seit Hoffenheim-Pleite schwankt das Personal

Die Partien gegen die Schweiz (27. März) und Ghana (30. März) sind es noch nicht, denn morgen steht das nächste kleine Endspiel um die Europapokal-Aussichten des Red-Bull-Teams an. Die TSG schaut am Abend in der Messestadt vorbei (20.30 Uhr/Sky). Sieg RB, und beide Teams haben dieselbe Punktzahl. Sieg Hoffenheim, und der Abstand wächst auf sechs Punkte an. Unentschieden, und die Vorentscheidung um Rang drei oder vier wird vertagt.

Das Hinspiel gewann Hoffenheim 3:1, nach Führung RB. Es war die erste Niederlage für das im vorigen Sommer stark veränderte Team nach einer Serie von sieben Siegen und einem Remis. Seitdem schwankt das Personal von Trainer Ole Werner, gewinnt und verliert im Takt von zwei, drei Wochen.

Im Fachjargon: "emotional leader"

David Raum schwankt mit, versucht aber gleichzeitig Halt zu geben. Vor allem den Jüngeren im Team. Das ist die Rolle, in die der Linksfuß in den vergangenen Monaten hineingewachsen ist. „Emotional Leader“, ist der Fachjargon dafür.

Sein Trainer bei RB half mit dem Amt des Mannschaftskapitäns nach, der Bundestrainer mit dem Wort Kaugummi. „Er versucht, mit allen zu sprechen, hat zu allen Spielern in der Mannschaft einen guten Draht und kann diese zusammenhalten", erklärte Nagelsmann vor ein paar Monaten seinen Vergleich.

Ansprechpartner für RB-Trainer Werner

Auch Ole Werner hat Raums Qualitäten auf ähnliche Weise schon mehrfach hervorgehoben. „Er gibt einer Mannschaft vor allem mit seiner Persönlichkeit viel. Diese Präsenz hat er aber auch neben dem Platz. Man braucht immer Positivität und einen Wettkampfcharakter – das lebt er vor und davon profitiert die ganze Truppe. Er ist deswegen für mich ein guter Ansprechpartner, wenn es darum geht, mit der Mannschaft zu kommunizieren."

Gestern, vor dem Spiel gegen die TSG, fügte er mit Blick auf seine spielerischen Qualitäten hinzu: "Defensiv ist er extrem wichtig, ist griffig und bringt Aggressivität wichtig. Zudem ist er unser Kapitän in allen Phasen des Spiels. Es freut mich, dass er wieder für die Nationalmannschaft berufen wurde."

Raum und das Kaugummi

Dass Raum von 2021 bis 2022 eine Spielzeit lang für die TSG zugange war, gibt dem „Plastico“ zwischen Red-Bull-Unternehmung und Dietmar-Hopp-Verein eine zusätzliche Würze zur ohnehin schon vorhandenen Tabellenbrisanz. In den Tagen davor hat der 34-fache Nationalspieler (ein Tor) dem Magazin Stern ein Interview gegeben.

Es dreht sich in erster Linie zwar um Raums Wirken im DFB-Team, lässt sich aber eins zu eins auf seine Rolle bei RB umlegen, und auf die noch acht zu spielenden Bundesligapartien mit seinem Klub. "Mir gefällt, dass ich als Bindeglied zwischen den jüngeren und den erfahreneren Spielern gesehen werde“, sagt Raum. „Ich bin gern das Kaugummi (…) und will der Kleber sein, der das Team zusammenhält.“

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