RB Leipzig

„Spaßvögel Demme und Kimmich”: Ex-RB-Keeper hofft auf Rückkehr

Von (RBlive/msc) 27.03.2020, 07:55
Thomas Dähne würde gerne wieder in Deutschland spielen.
Thomas Dähne würde gerne wieder in Deutschland spielen. imago/Bildbyran

Thomas Dähne wechselte schon in der Jugend aus Deutschland nach Österreich zu Red Bull Salzburg und 2014 für eine Saison zu RB Leipzig. Dort beeindruckte ihn ein Spieler besonders, wie er im Interview bei goal.com erzählt.

Ralf Rangnick brachte Professionalität nach Salzburg

Von 2007 bis 2014 schnürte der Torwart, der Oberaufdorf an der deutsch-österreichischen Grenze stammt, die Schuhe für Red Bull Salzburg. Ralf Rangnick übernahm 2012 die Geschicke des Vereins und legte den Grundstein für den heutigen Erfolg. "Schon zu meiner Zeit war alles extrem professionell", sagt Dähne. Den späteren RB-Sportdirektor schätzt er als kompetenten Trainer mit einem klaren Plan. "Auch als Sportdirektor oder Global Manager wird er im Hintergrund sicherlich auf gewisse Weise die Fäden ziehen, ohne sich in die tägliche Arbeit einzumischen."

Demme und Kimmich als Spaßvögel bei RB Leipzig

Über das Red-Bull-Netzwerk zog es dann auch Dähne nach Leipzig. 2014 spielte er gemeinsam mit Diego Demme, Joshua Kimmich, Emil Forsberg und Lukas Klostermann. Besonders der heutige Münchner Kimmich beeindruckte ihn mit seinem Ehrgeiz, den der damals 19-Jährige an den Tag legte. Zumindest auf dem Platz, wo er nach einem verlorenen Trainingsspiel schonmal wütend Bälle wegdrosch. Aber Kimmich kann auch anders. "Er und Diego Demme waren die Spaßvögel der Mannschaft. Unseren Zeugwart haben sie regelmäßig zur Weißglut getrieben, indem sie Sachen versteckt oder weggenommen haben, die er vorbereitet hatte", so Dähne. 

Rückkehr nach Deutschland in die 2. Liga?

Von Leipzig aus ging es für ihn über Helsinki nach Polen zu Wisla Plock, wo er nach zwei Jahren sogar gut die Sprache beherrscht. "Ich lebe in einer relativ kleinen Stadt, in der mir schnell bewusst wurde, dass ich im Alltag mit Englisch nicht weiterkomme. Deshalb wollte ich so schnell wie möglich Polnisch lernen. Anfangs dachte ich mir: Scheiß drauf, ich rede einfach drauf los. Vermutlich hat es sich so angehört, als würde ich chinesisch sprechen. Dennoch: Ich habe es versucht und das wurde mir hoch angerechnet." Allerdings arbeitet er auch an einer Rückkehr nach Deutschland, sogar Interessenten gebe es. "Wenn ein deutscher Zweitligist kommt und mir eine faire Chance anbietet, müsste ich vermutlich nicht lange überlegen."