RB Leipzig

Torsten Kracht: „Erschrocken, wie sich ehemalige Kollegen zu RB äußern.“

01.08.2016, 12:18
Mateschitz und Mintzlaff – für ihre Strukturaufbauarbeit bei RB Leipzig gelobt.
Mateschitz und Mintzlaff – für ihre Strukturaufbauarbeit bei RB Leipzig gelobt. GEPA Pictures – Sven Sonntag

Manchmal haben es ehemalige Fußballer, die mit dem Tagesgeschäft nicht mehr allzu eng verbunden sind, einfacher, weil sie ihre Meinung ganz nach Lust und Laune äußern können. Der ehemalige Spieler von Lok und VfB Leipzig Torsten Kracht kann dafür als Beispiel gelten. Beim Portal spox gibt er ein sehr freimütiges Interview und spricht unter anderem davon, dass er „erschrocken“ sei, wie sich „Kollegen, die ich eigentlich sehr schätze und die heute für große Vereine tätig sind, zu RB äußern“. Über Boykottaufrufe anderer Fans könne Kracht nur „schmunzeln“.

Ein kritischer Zugang zu RB Leipzig sei laut Torsten Kracht „absolut berechtigt und es wurden auch Fehler gemacht. Insgesamt muss man aber festhalten, dass dieses Projekt für die Region eine super Sache ist.“ Ein Stadionneubau am Stadtrand fände der inzwischen 48jährige allerdings „schade“, weil er „kein großer Fan von diesen Ufos irgendwo auf der Wiese“ ist.

Torsten Kracht arbeitet inzwischen bei einer Leipziger Immobilienfirma.