Entscheidung gefallen RB-Coach erklärt Torwart-Besetzung für Saison-Endspurt
RB Leipzig hat mit Maarten Vandevoordt und dem zuletzt verletzten Peter Gulacsi zwei Top-Torhüter im Kader. Nun steht fest, wer im Saisonfinale der Fußball-Bundesliga den Kasten der Sachsen bewacht.

Leipzig/fri – Peter Gulacsi wäre nach seiner Knieverletzung wieder ein Kandidat für die Startelf von RB Leipzig. Er hat in der vergangenen Woche drei volle Trainingseinheiten mit der Mannschaft absolviert, er ist die etatmäßige Nummer eins.
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Trotzdem wird der Ungar nicht nur das Heimspiel gegen Union Berlin am Freitag (20.30 Uhr), sondern auch die darauf folgenden drei Partien voraussichtlich auf der Bank verbringen. "Maarten hat sehr, sehr gute Leistungen gezeigt, ist super im Rhythmus, die Mannschaft funktioniert mit ihm, die Kette funktioniert mit ihm, sodass wir ein sehr, sehr gutes Gefühl mit ihm haben", erklärte Trainer Ole Werner auf der Pressekonferenz am Donnerstag.
Gulacsi befürwortet Werner-Entscheidung
Auch auf anderen Defensiv-Positionen wie dem Außenverteidiger oder Innenverteidiger würde man nach einer längeren Pause nicht sofort wieder wechseln, wenn ein anderer das gut macht, so Werner. "So sehen wir es auch auf der Torwartposition. Deshalb ist es so, dass Maarten jetzt erstmal am Tor bleibt. Pete teilt die Einschätzung."
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Völlig ausschließen wollte Werner einen Wechsel in den letzten vier Spielen zwar nicht. Weil man nie wisse, "ob das dann noch mal eine Dynamik annimmt." De facto sprächen höchstens eine Verletzung Vandevoordts oder mehrere schwere Patzer des Belgiers für eine erneute Rotation, zumal er ab Sommer sowieso die neue Nummer eins bei RB werden soll.
Statistisch gehört der 24-Jährige in der Bundesliga schon zu den besten Torhütern – mit Topwerten bei abgewehrten Bällen und Vereitelung von Großchancen. Nun scheint auch der Karriereschritt zur festen Nummer eins bei RB Leipzig kurz bevor zu stehen.