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Überlegener Matchplan Bayer deckt RB-Schwächen auf

Aus Niederlagen lernt man mehr als aus Siegen, heißt es. Aus der 1:4-Pleite gegen Bayer Leverkusen kann RB Leipzig auf allen Ebenen für die kommende Saison lernen.

Von Ullrich Kroemer 03.05.2026, 10:11
Viel Platz für Patrick Schick: Der Bayer-Knipser erzielt das 4:1.
Viel Platz für Patrick Schick: Der Bayer-Knipser erzielt das 4:1. (Foto: imago/pepphoto)

Leverkusen – Kaum Kontrolle, wenig dominante Phasen, viel Reaktion statt eigener Aktionen – RB Leipzig ist beim 1:4 (0:2) von Bayer Leverkusen regelrecht überrollt worden. Einen solchen Abend des Kontrollverlustes hatten die zuletzt so reifen Leipziger seit dem 1:5 gegen Bayern München im Januar nicht mehr erlebt – wobei da immerhin die Leistung in der ersten Hälfte sehr gut war. Über 90 Minuten hinweg gesehen, ließ sich Rasenballsport wohl nur beim 0:6 zu Saisonbeginn gegen die Münchner derart auseinanderspielen wie nun in Leverkusen.

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Schäfer: „Wir haben uns herausziehen lassen”

Das hatte vor allem „fußballerisch-inhaltliche” Ursachen, wie Sportchef Marcel Schäfer analysierte. „Wir haben das Zentrum nicht in den Griff bekommen, sie hatten da vom Gefühl her immer Überzahl, gerade Ibrahim Maza hat sich frei bewegen können, das haben wir von der Positionierung her nicht gut gemacht und sind oftmals zu sehr ins Risiko gegangen. Diese Räume dürfen wir ihnen nicht bieten”, so Schäfer. So rieb sich etwa Xaver Schlager bisweilen hoch postiert in Duellen im zentralen Mittelfeld auf, dahinter klafften zu große Räume, wenn er diese verlor.

Lesen Sie hier: Absprache gebrochen – RB ärgert sich über Bayer-Balljungen

Die Gäste ließen sich viel zu häufig aus der kompakten Verteidigung herauslocken und entblößten so ein ums andere Mal Räume, die die schnellen Bayer-Flügelspieler Montrell Culbreath, Nathan Tella, Maza & Co. nutzen konnten. „Wir haben uns herausziehen lassen, das haben sie clever gemacht, weil sie Gegenbewegungen drin hatten: Der eine hat den Innenverteidiger mitgezogen und so die Räume für den anderen freigemacht”, befand Schäfer. Die schlecht postierte Restverteidigung sei mit ausschlaggebend gewesen. Leverkusen verlagerte gedankenschnell und direkt, RB ließ das vermissen.

Schick: Bayer-Matchplan perfekt aufgegangen

Die Klasse des Ex-Leipzigers Patrick Schick, mit drei Toren Matchwinner, tat ihr Übriges. Der Tscheche berichtete nach Abpfiff, dass der Bayer-Matchplan perfekt aufgegangen sei. „Wir haben gewusst, dass sie immer Eins gegen Eins verteidigen, die Innenverteidiger von Leipzig sehr hoch mitgehen und viel Raum hinter der Kette bieten. Das war unser Plan”, erklärte er.

Und Offensivspieler Maza, der das 3:0 vorbereitete, verriet: „Wir hatten vorher in der Kabine besprochen, dass ich mich immer auf der ballfernen Seite anbieten soll und nicht eher auf die Seite komme. Dort war oft der Raum frei. Schick hat mir in der Halbzeit gesagt, dass er dort oft frei ist und ich versuchen soll, ihn scharf auf seinen Vorderfuß zu spielen.”

Werner fehlten „Kompaktheit, gemeinsames Auslösen, Zuordnung und Aggressivität gegen den Ball”

So hatte RB abgesehen von guten 20 Minuten zu Beginn der zweiten Hälfte in diesem Spiel nie eine Chance. „Wir haben es nie geschafft, hier wirklich anzukommen”, räumte RB-Trainer Ole Werner ein. „Das musst du auswärts darüber tun, dass du gegen eine spielstarke Ballbesitzmannschaft über Kompaktheit, gemeinsames Auslösen, Zuordnung und Aggressivität gegen den Ball ankommst, um unsere Möglichkeiten mit Ball zu finden, wo sicher unsere Stärken liegen. Das ist uns nicht gelungen.”

Das ist insofern interessant, dass das eigentlich die Tugenden von RB Leipzig sind – die sogenannte RB-DNA – die in diesem Spiel zu wenig zu sehen waren.

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