Ungewissheit bei der Kaderplanung RB in der Transfer-Warteschleife
Der Trainerwechsel hat Auswirkungen auf die Kaderplanung bei RB Leipzig. Noch ist unklar, auf welchen Positionen sich Martín Demichelis Verstärkungen wünscht. Viel Ungewissheit zu Beginn des Transfersommers bei RB.

Leipzig/ukr – In der bisherigen sportlichen Konstellation bei RB Leipzig mit Trainer Ole Werner war lange geklärt, welche Spielerprofile sich der Coach wünschte und welche Akteure von Sportchef Marcel Schäfer ins Visier genommen werden. Doch durch die vage Situation seit der Rückkehr von der Südafrika-Reise bis zur Entlassung von Werner und der Installation von Martín Demichelis vergehen wichtige Wochen für RB.
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Kein Vorlauf für Demichelis
Aktuell ruhen die Transferbemühungen, weil erst wieder aufs Neue zwischen Coach, Global-Soccer-Team und RB gemeinsam abgestimmt werden muss, wo der Trainer Handlungsbedarf sieht. Dabei ist hinderlich, dass Demichelis keinerlei Vorlauf hatte, um sich mit dem Kader vertraut zu machen. Marco Rose etwa hatte seit Verkündung seines Einstiegs bei Bournemouth wochenlang Zeit, sich Spiele seines neuen Teams anzuschauen. Demichelis wurde in einer Hauruck-Aktion verpflichtet und braucht nun Zeit, um Stärken und Schwächen des Kaders zu analysieren.
Grundsätzlich wird sich nichts gravierend daran ändern, dass RB einen großgewachsenen Sechser/Achter sucht – einen klassischen Box-to-box-Spieler wie Samu Costa, den Demichelis aus Mallorca mitbringen könnte und der laut Sky eh schon auf der erweiterten Liste des Schattenkaders der Leipziger für diese Position stand.
Was denkt Demichelis über die alten Helden und Rückkehrer?
Und auch im Sturm sowie auf der linken Innenverteidigerposition gibt es weiter Handlungsbedarf, wenn Castello Lukeba den Klub verlässt. Dagegen wird sich sicher auch Demichelis nicht wehren.
Interessant ist auch, wie „Micho” über die alten Helden denkt, Willi Orban und Peter Gulacsi etwa. Laut Sky soll der neue Fußballlehrer die Entscheidung mittragen, dass Maarten Vandevoordt in der neuen Saison die Nummer eins wird. Gleiches gilt für die Bewertung der zurückkehrenden Leihspieler Eljif Elmas, Lutsharel Geertruida und Arthur Vermeeren, wo sich derzeit auch auf Abgangsseite wenig tut.
Hausgemachtes Problem
Doch allgemein herrscht noch viel Ungewissheit – sowohl für die Spieler, die da sind, als auch in Bezug auf mögliche Transfers. Hausgemachte Probleme, da RB in diesem Sommer in bewährter Konstellation in Ruhe hätte planen und den Kader weiter umbauen können. Doch das Global-Soccer-Team von Red Bull entschied sich an seinem wichtigsten Standort gegen Kontinuität und für den nächsten Neustart. Langweilig wird es am Cottaweg nicht.