RB Leipzig

Beierlorzer könnte gegen Union Berlin schon zurückkehren: Auch „super Trainer” Kurth steht bei RB Leipzig bereit

Von (RBlive/msc/ukr/sid) 02.12.2021, 11:36
Blitzheilung? Achim Beierlorzer könnte nach vier Tagen schon aus der Quarantäne entlassen werden.
Blitzheilung? Achim Beierlorzer könnte nach vier Tagen schon aus der Quarantäne entlassen werden. imago images/Christian Schroedter

RB Leipzigs an Corona erkrankter Co-Trainer Achim Beierlorzer könnte den ebenfalls infizierten Trainer Jesse Marsch gegen Union Berlin eventuell schon wieder vertreten. „Es ist eine Möglichkeit, dass Achim aus der Quarantäne rauskommt“, sagte Marsch auf der Pressekonferenz vor der Partie am Freitag (20.30 Uhr/DAZN). Nach Informationen des sid (Sportinformationsdienst) war ein Schnelltest von Beierlorzer zu Wochenbeginn positiv, offenbar brachten die PCR-Tests allerdings Entwarnung.

Marsch über Kurth: „Er ist bereit”

Marsch hingegen musste die Pressekonferenz noch aus dem Home-Office halten und ist noch nicht wieder aus der Isolation entlassen. "Es ist kompliziert, aber ich fühle mich gut", sagte Marsch. Für Freitag plant er eher noch nicht mit seiner Rückkehr, sodass auch der zweite Co-Trainer Marco Kurth sein Profidebüt am Seitenrand geben könnte. Beide Co-Trainer sind im Besitz der Fußballlehrer-Lizenz.

Marsch hält den Ex-Profi von Erzgebirge Aue und Energie Cottbus für fähig, die Aufgaben zu übernehmen. „Marco ist perfekt, er ist ein super Trainer. Es ist eine große Herausforderung für ihn, aber er ist bereit“, sagte der 48-Jährige, der nach seinem positiven Coronatest weiter in Quarantäne sitzt: „Es wird aber auch die Aufgabe der Führungsspieler sein, sich mehr einzubringen.“

Die Gesamtsituation bei RB sei schwierig, aber entspanne sich laut Marsch zunehmend. "Wir haben jeden Tag neue negative Ergebnisse." Er selbst sei manchmal unsicher bezüglich der getroffenen Maßnahmen, denn zuletzt hatten sich die Umstände beinahe täglich wieder geändert. Aber Ulrich Wolter, Direktor für den operativen Ablauf bei RB Leipzig, stehe bezüglich aller Maßnahmen, die en Detail für Spieler und Trainer nötig sind, in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt.

Gulácsi und Simakan konnten wieder trainieren

Infiziert hatten sich zuletzt neben dem Cheftrainer Péter Gulácsi, Mohamed Simakan, Yussuf Poulsen, Hugo Novoa, Willi Orban, Co-Trainer Achim Beierlorzer und einige Mitarbeiter des Trainerstabs. Mohamed Simakan und Péter Gulácsi hatten sich am Mittwoch freitesten können. Der RB-Keeper stieg zunächst mit einer individuellen Einheit ein, Simakan machte sogar Teile des Mannschaftstrainings mit und dürfte zumindest im Kader stehen. Keine Option für einen Einsatz bleibt Yussuf Poulsen. "Er könnte auch aus der Isolation zurückkehren", kündigte Marsch an, sofern der PCR-Test vom Mittwoch negativ ausfällt. Aber er bleibt außen vor. 

Poulsen fehlt auch gegen Union Berlin

Schon vor den Corona-Infektionen hatte RB aber auch mit Verletzungen zu kämpfen. Weiterhin werden ihm Dani Olmo und Marcel Halstenberg fehlen. Für die beiden ist die Hinrunde aufgrund der Muskelverletzung bei Olmo und den langwierigen Sprunggelenksproblemen von Halsteberg beendet. Bei Poulsen (Muskelfaserriss in der Wade) gibt es noch Hoffnungen, dass er an den restlichen Bundesliga-Spielen und dem Rückspiel gegen Manchester City noch mitwirken kann. Gegen Union Berlin wird das aber noch nicht der Fall sein.