RB Leipzig

Union Berlins Rani Khedira lobt Ex-Klub RB Leipzig: „Kandidat für Champions League“

Von (dpa) 29.11.2021, 15:00
Rani Khedira spielt seine erste Saison für den 1. FC Union Berlin.
Rani Khedira spielt seine erste Saison für den 1. FC Union Berlin. imago images/Nordphoto

Nach der Last-Minute-Niederlage bei Eintracht Frankfurt will Union Berlins Rani Khedira gegen seinen Ex-Club RB Leipzig wieder in die Erfolgsspur zurück. Ein wichtiger Faktor sollen dabei die Fans werden, von denen unter 2G-Bedingungen 13.500 am Freitag (20.30 Uhr/DAZN) in das Stadion des Fußball-Bundesligisten dürfen. „Das letzte Heimspiel im Derby war nicht so verkehrt. An diese Leistung wollen wir anknüpfen“, sagte der Mittelfeldspieler. Vor ausverkauftem Haus hatte sich Union 2:0 gegen Hertha BSC durchgesetzt, am Sonntag allerdings in der Nachspielzeit 1:2 in Frankfurt verloren.

RB Leipzig hat auswärts in dieser Saison noch kein Ligaspiel gewonnen

Nun kommt in RB Leipzig ein Gegner, der auswärts in dieser Saison noch kein Ligaspiel gewonnen hat. Khedira lässt sich davon allerdings nicht blenden. „Ich durfte den jetzigen Leipziger Trainer Jesse Marsch mal kennenlernen, als er bei RB in einem Wintertrainingslager hospitiert hatte“, erklärte der 27-Jährige.

„Er ist dafür bekannt, dass er giftig gegen den Ball sein und schnell schnörkellos nach vorn spielen will. Sie haben eine unglaublich hohe Qualität. Für mich sind sie wieder ein Kandidat für die Champions League.“

Khedira spielte zwischen 2014 und 2017 bei RB Leipzig

In Leipzig spielte Khedira in seiner RB-Zeit zwischen 2014 und 2017 mit den immer noch in der Messestadt aktiven Profis Willi Orban, Lukas Klostermann, Marcel Halstenberg, Yussuf Poulsen, Emil Forsberg und Peter Gulacsi zusammen. Geholt wurde Khedira vom damaligen RB-Coach Ralf Rangnick. „Da habe ich gefühlt zum ersten Mal Dinge über Pressing gehört, die man so gar nicht wahrgenommen hat. Erstmals bin ich von meiner Familie weg. Ich konnte meine ersten richtigen Schritte im Profifußball gehen.“

Die Schritte haben den Defensivstrategen mittlerweile nach Berlin geführt. Mit Union steht er sogar zwei Punkte vor Leipzig und hat die Chance, sich für die Champions League zu qualifizieren. In Leipzig könnte man einen direkten Konkurrenten in Schach halten. „Wir wissen aber, dass wir es deutlich besser machen müssen“, sagte Khedira mit Blick auf die Frankfurt-Niederlage. „Wir haben es aufgearbeitet und versuchen, es am Freitag besser zu machen.“