RB Leipzig

Verweigerter Handschlag: Preetz schimpft über „Clown” Hasenhüttl

18.12.2017, 14:00
Aktiv an der Seitenlinie: Hertha-Manager Michael Preetz (Mitte,
Aktiv an der Seitenlinie: Hertha-Manager Michael Preetz (Mitte, imago

Direkt nach der 2:3 (0:2)-Niederlage von RB Leipzig gegen Hertha BSC schlugen die Wellen am Spielfeldrand hoch. Dabei kam es zu einem Disput zwischen Hertha-Manager Michael Preetz und RB-Trainer Ralph Hasenhüttl.

Preetz über Hasenhüttl: „Was für ein Clown!”

Preetz lief aufgebracht durch die Mixed Zone in die Kabine und sagte gut hörbar für die Journalisten über Hasenhüttl: „Schön, dass man in der Niederlage Größe zeigt. Was für ein Clown!”

Vorausgegangen war, dass Hasenhüttl dem Hertha-Manager in der ersten Rage nach Abpfiff den Handschlag verweigert hatte. Hintergrund des Disputs soll nach RBLive-Informationen gewesen sein, dass der RBL-Chefcoach monierte, dass Preetz das gesamte Spiel über beim vierten Offiziellen insistiert hatte. Das wertete Hasenhüttl wohl als unsportlich und mochte Preetz deswegen zunächst nicht gratulieren.

Preetz kritisiert frühe Rote Karte

Im Gespräch mit den Journalisten kurz darauf kritisierte Preetz dann die frühe Rote Karte gegen Jordan Torunarigha (7.), weil der junge Abwehrspieler als letzter Mann Timo Werner leicht an der Hose gezupft hatte. In Richtung des Refereeteams sagte der Ex-Stürmer: „Beide Mannschaften waren heute auf Bundesliga-Niveau, aber nicht alle Beteiligten.”

Aus Preetz‘ Sicht hätte Referee Frank Willenborg den Platzverweis zurückziehen müssen und konnte nicht nachvollziehen, weshalb das vom Videoschiedsrichter in Köln nicht so gesehen wurde. „Ich gehe davon aus, dass der Kollege in Köln sich die Szene noch einmal angeschaut hat. Sonst hätte sich der Schiedsrichter die Szene ja selbst noch einmal angesehen. Ich habe nur einmal gebraucht, um zu einem anderen Urteil zu kommen”, sagte Preetz.

Kurz darauf bei der Pressekonferenz war zumindest Hasenhüttls Zorn jedoch wieder verraucht. Der Österreicher gratulierte seinem Kollegen Pal Dardai aufrichtig und ordnete die Niederlage treffend ein.