"Die haben viele gute Spieler" Red-Bull-Vergangenheit: Kommt unter Klopp die RB-Welle im Nationalteam?
Bundestrainer Jürgen Klopp beruhigt die Nation, dass er nicht nur Spieler seiner früheren Trainer- oder Beraterstationen holen wird. Gleichzeitig lässt er aber durchblicken, dass er vor allem in Leipzig viel Potenzial für künftige Nationalkader sieht.

Leipzig/hen - Jürgen Klopp hat bei seiner Vorstellung als Bundestrainer eine mögliche Bevorzugung von Spielern früherer Stationen zurückgewiesen. Weder seine Dortmunder Vergangenheit noch seine Zeit als Fußballchef von Red Bull sollen Einfluss auf die Nominierungen haben.
"Die Bayern müssen sich keine Gedanken machen"
„Die Bayern müssen sich keine Gedanken machen, dass ich, weil Sven Bender mein Assistent ist und Aki Watzke beim DFB, nur noch Dortmund-Spieler einlade“, sagte Klopp halb im Scherz. „Oder weil ich mal bei Red Bull gearbeitet habe, nur noch Leipziger nehme.“ Er schränkte aber vielsagend ein: „Obwohl, die haben viele gute.“
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Tatsächlich stehen bei RB Leipzig derzeit sechs deutsche Spieler mit Perspektive für die Nationalmannschaft unter Vertrag. David Raum und Assan Ouédraogo gehörten bereits zum deutschen Aufgebot bei der Weltmeisterschaft. Raum zählt seit Jahren zum Kreis der Nationalmannschaft, Ouédraogo hat ebenfalls bereits für die A-Auswahl gespielt.
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Optionen fürs Mittelfeld
Hinzu kommen Ridle Baku, Rocco Reitz, Brajan Gruda und Benjamin Henrichs. Baku und Henrichs bringen Erfahrung aus der Nationalmannschaft mit und können auf mehreren Positionen eingesetzt werden. Reitz ist eine Option fürs zentrale Mittelfeld, Gruda für die offensive Außenbahn und das Zentrum.
Damit verfügt RB über eine größere Zahl deutscher Kandidaten als in den vergangenen Jahren. In der Spitze stellte RB mit Timo Werner, Lukas Klostermann und Benjamin Henrichs drei deutsche Nationalspieler. Dass der Red BullKlub sich aktuell um so viele junge deutsche Spieler bemüht, könnte auch damit zusammenhängen, dass es drei in Zukunft mindestens wieder sein sollen. Die Chancen mit Ex-Red-Bull-Berater Jürgen Klopp als Bundestrainer stehen dafür nicht schlecht.