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Vor Spiel gegen RB Leipzig: Kölns Trainer Gisdol sieht trotz Pleite gegen Hoffnheim "viel Gutes im Team"

Von (RBlive/mhe)
29.05.2020, 17:15
Kölns sportliche Führung: Markus Gisdol (l.) und Horst Heldt
Kölns sportliche Führung: Markus Gisdol (l.) und Horst Heldt Imago/RHR-Foto

Nach vier sieglosen Spielen in Serie sieht Trainer Markus Gisdol keine bedrohliche Situation für den 1. FC Köln. "Ich bin nicht so kritisch, wie es andere im Moment sind. Ich sehe viel Gutes in der Mannschaft", sagte der Coach vor der Partie gegen RB Leipzig am Montag (20.30 Uhr).

"Wir wollen den Klassenverbleib"

Die 1:3-Niederlage bei 1899 Hoffenheim habe keine tiefen Spuren hinterlassen, sagte Gisdol. "Wir werden das aufarbeiten und wollen uns als Mannschaft defensiv besser verhalten." Es sei ja nicht überraschend, dass man auch mal Ergebnisse habe, die nicht der allgemeinen Erwartungshaltung entsprechen.

Auch Sportchef Horst Heldt betonte, dass sich die Situation für die Mannschaft nicht verändert habe. "Wir haben immer gesagt, dass wir den Klassenverbleib wollen. Das wäre eine unfassbare Leistung, und wir können das aus eigener Kraft schaffen", sagte Heldt vor der Partie gegen den Champions-League-Anwärter.

Gisdol hatten die Kölner Ende November auf einem Abstiegsplatz übernommen. Sein erstes Spiel: das gegen RB. Es endete 1:4. Mittlerweile aber sind die "Geißböcke" Elfter der Tabelle und haben acht Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Die vergangenen vier Spiele konnte Köln aber nicht gewinnen, zwei Spiele endeten remis.

RB-Trainer Julian Nagelsmann sagte am Freitag: "Die Entwicklung, die Köln genommen hat unter Markus Gisdol, ist beeindruckend. Er hat sie in einer negativen Situation übernommen und ist jetzt im gesicherten Mittelfeld."