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Massives Polizeiaufgebot Warum RB gegen St. Pauli ein Hochsicherheitsspiel ist

Die Partie gegen den FC St. Pauli ist eines von nur zwei Hochsicherheitsspielen pro Saison bei RB Leipzig. Das ist der Grund.

08.05.2026, 08:15
Einsatz von Hundertschaften beim Champions-League-Spiel gegen Roter Stern Belgrad.
Einsatz von Hundertschaften beim Champions-League-Spiel gegen Roter Stern Belgrad. (Foto: imago/EHL Media)

Leipzig/ukr – Die Fanszene von RB Leipzig ist als friedlich bekannt, Gefahrenpotenzial geht von ihr nicht aus. So sind in dieser Saison auch nur zwei Bundesligapartien als Hochsicherheitsspiele eingestuft: das bereits absolvierte gegen Eintracht Frankfurt (6:0) und das anstehende gegen den FC St. Pauli (15.30 Uhr). Die übrigen Spiele laufen in den Kategorien zwei und drei und werden lediglich aufgrund des Aufkommens von über 47.000 Fans durch Polizei begleitet, nicht aber wegen des Gefahrenpotenzials.

Wie Polizeisprecher Olaf Hoppe erklärt, werden die Sicherheitseinstufungen vor jeder Saison gemeinsam mit Polizei, Klubs und Fanvertretern vorgenommen. Dabei wird unter anderem das Gewaltpotenzial des anreisenden Anhangs bewertet, aber auch mögliche Verbindungen zu anderen Klubs in der Stadt. Bei den Fans von Eintracht Frankfurt, die eine intensive Fanfreundschaft zu Chemie Leipzig pflegen, liegt es also auf der Hand, dass es auch zu Zusammenstößen mit Lok geben könnte. 

Wiederholte Vorfälle in der Vergangenheit

Warum aber muss auch das Spiel gegen den FC St. Pauli von ein bis drei Hundertschaften abgesichert werden? Die Fanszene des Kiezklubs gilt als links-alternativ und bunt, aber nicht unbedingt als gewaltbereit.

Das hängt mit den Vorfällen bei vergangenen Auswärtsspielen zusammen. Fans des FC St. Pauli hatten sich beim vergangenen Auswärtsspiel massiv polizeilichen Maßnahmen zur Identitätsfeststellung widersetzt und dies auch bei der Fanhilfe angezeigt. Sowohl bei An- und Abreise am Hauptbahnhof durch die Bundespolizei als auch später am Stadion sei es zu Vorfällen gekommen. Das Fanhilfe-Projekt der Gäste nennt die Einsätze „eskalierend und rechtswidrig”.

Laut Polizeisprecher Hoppe sei es das Recht der Beamten, Personenkontrollen zur Identitätsfeststellung vorzunehmen, die in dem Moment akzeptiert werden müssen. Falls man den Polizeieinsatz als unverhältnismäßig wahrgenommen habe, müsse man danach den Rechtsweg beschreiten. 

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