RB Leipzig

"Wie gemalt für RB": Rangnick schwärmt von Haaland und Nianzou

Von (dpa/RBlive/msc) 28.09.2020, 07:56
Tanguy Nianzou schloss sich dem FC Bayern an anstatt zu RB Leipzig zu kommen.
Tanguy Nianzou schloss sich dem FC Bayern an anstatt zu RB Leipzig zu kommen. imago/Sven Simon

Ralf Rangnick ist seit zwei Monaten weder für RB Leipzig, noch die Fußballwelt von Red Bull tätig. Dass es ihm unter den Nägeln brennt, wieder aktiv irgendwo mitzuwirken, kann man an seiner medialen Präsenz ablesen. Zuletzt äußerte er sich über zwei Spieler, die er sehr gerne bei dem Verein gesehen hätte, den sieben Jahre lang selbst aufbaute.

Rangnick: "Dortmund konnte Stammplatz bieten"

Erling Haaland ist der erste dieser beiden. Und aus Sicht des früheren Trainers und Sportdirektors von RB Leipzig und Red Bull Salzburg ist es ein Jammer, dass er den Weg von Österreich nach Dortmund zur direkten Konkurrenz machte. Der Wechsel des heutigen BVB-Stürmers sei klar an der Konkurrenzsituation in Leipzig gescheitert. "Nach allem, was ich von ihm und seinem Vater weiß, war der Hauptgrund, dass Dortmund ihm einen Stammplatz garantieren konnte", plauderte er in der MDR-Sendung Sport im Osten aus. Leipzig, wo Nationalspieler Timo Werner unter Vertrag stand, habe das nicht bieten können.

RB Leipzig hat Haaland "ziehen lassen" müssen

Im Normalfall hätte es nach Rangicks Ansicht nicht passieren dürfen, obwohl die beiden Vereine mittlerweile durch die Auflagen der Uefa weitgehend entflochten sein sollten. "Es ist extrem schade gewesen, dass mit ihm zum ersten Mal seit RB Leipzig in der 1. Bundesliga spielt, man einen Spieler von Salzburg woanders hingehen lassen hat", sagte Rangnick. "Schade für Leipzig, der hätte wie gemalt zu uns, zu unserer Mannschaft, zu unserer Spielweise gepasst." Leipzigs Neuzugang in diesem Sommer, der Norweger Alexander Sörloth, sei aber vielleicht "ein Haaland zwei".

Rangnick sah selten ein größeres Abwehrtalent als Nianzou

Bei Tanguy Kouassi Nianzou ist Rangnick überzeugt, dass der Neuzugang vom FC Bayern München sich über kurz oder lang beim Rekordmeister durchsetzt und dort zur Stammkraft wird. Er selbst habe den Franzosen lange Zeit auf dem Schirm gehabt und geplant, ihn nach Leipzig zu holen. "Er ist eines der größten Abwehrtalente, das ich je gesehen habe", sagte der frühere Sportdirektor und Trainer von RB Leipzig am Sonntag bei Sky. In einem, spätestens aber in zwei Jahren werde Nianzou in München Stammspieler sein. In der Hinrunde der letzten Saison wurden die ersten Gerüchte laut, RB plane einen Deal mit Paris St. Germain. Letztlich machten dann die Münchner im Sommer das Rennen.