RB Leipzig

Wieder Geisterspiele für RB Leipzig! Partien gegen Leverkusen, Manchester City und Gladbach betroffen

Von (RBlive/hen mit dpa) 20.11.2021, 06:34
Deja-vu: Bald spielt RB wieder vor leeren Rängen
Deja-vu: Bald spielt RB wieder vor leeren Rängen imago images/Matthias Koch

Sachsen will angesichts rasant steigender Corona-Zahlen vom kommenden Montag an weite Teile des öffentlichen Lebens einschränken. Das teilte die Regierung am Freitagabend noch vor einer abschließenden Kabinettssitzung mit. Außer Bibliotheken schließen alle Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Bars, Clubs und Diskotheken. Das gleiche gilt für Weihnachtsmärkte. Und auch der Profisport ist betroffen.

Möglich, aber ohne Zuschauer

Nach den neuen Verordnungen muss etwa der sächische Bundesligist RB Leipzig seine nächsten Heimspiele wieder ohne Zuschauer austragen. Die Geisterspiele sind also zurück. Profisport ist demnächst noch möglich, aber ohne Zuschauer.

Die Einschränkungen gelten zunächst bis zum 12. Dezember. Dementsprechen muss RB seine Heimspiele gegen Bayer Leverkusen (28.11.) und in der Champions League gegen Manchester City (7.12.) vor leeren Rängen austragen. Auch das Spiel am 11.12. gegen Borussia Mönchengladbach ist betroffen.

Auch Großveranstaltungen, Feste und Messen werden untersagt, ebenso touristische Bahn- und Busfahrten. Tanz-, Musik- und Kunstschulen dürfen genau wie Volkshochschulen nicht unterrichten. Eine Ausnahme sind Angebote für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre. Für Zugang zum Arbeitsplatz gilt die 3G-Regel. Für Hotspot-Regionen mit einer Inzidenz über 1000 gilt ab 22 Uhr eine Ausgangssperre für Ungeimpfte. Zudem soll ein Alkoholverbot im öffentlichen Raum verfügt werden.

Die Maßnahmen seien "schwer, aber notwendig", sagte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU). Mit diesem "Wellenbrecher" wolle man erreichen, dass die täglich steigenden Infektionszahlen sinken, die Gesundheitsämter wieder Kontakte nachverfolgen können und die Krankenhäuser nicht überlaufen. Ob man das mit den Maßnahmen erreichen könne, sei aber unklar: "Die niedrige Impfquote ist der eigentliche Grund für diese Situation." Man wende 2G und 3G dort an, wo es möglich ist. "Deshalb ist das auch kein Lockdown." Sachsen registrierte am Freitag binnen 24 Stunden 7791 Neuinfektionen.

Nur Geimpfte und Genesene

Schulen und Kindertageseinrichtungen bleiben geöffnet. Kitas sowie Grund- und Förderschulen müssen jedoch bis einschließlich der Weihnachtsferien in den eingeschränkten Regelbetrieb gehen. Das bedeutet die strikte Trennung der Gruppen und feste Bezugspersonen, um eventuelle Infektionsketten kurz und nachvollziehbar zu halten. Zudem wird bis Weihnachten die Schulbesuchspflicht ausgesetzt

Im Einzelhandel gibt es für Geschäfte der Grundversorgung keine Einschränkungen, also für Supermärkte, Drogerien oder Apotheken. Bei allen anderen gilt die 2G-Regel. Nur Geimpfte und Getestete haben Zutritt. Das trifft auch für den Friseurbesuch zu. Alle anderen Läden mit körpernahen Dienstleistungen bleiben geschlossen.