RB Leipzig

Wieder Kapitän: Dominik Kaiser übernimmt die Binde bei Hannover 96

Von (RBlive/msc) 18.08.2020, 09:30
Dominik Kaiser ist bei Hannover wieder Kapitän.
Dominik Kaiser ist bei Hannover wieder Kapitän. imago/Joachim Sielski

Nach seinem Ausflug zum Ex-Trainer Alexander Zorniger bei Bröndby Kopenhagen  ist der frühere RB-Publikumsliebling Dominik Kaiser beim Zweitligisten Hannover 96 wieder zum obersten Spielführer ernannt worden. In zwei Testspielen gegen HSC Hannover und Roda Kerkrade trug er das große C hinter seinem Namen im Spielbogen. 

Kaiser rück in der Hierarchie auf

Trainer Kenan Koca verweist dabei auf die Erfahrung des 31-Jährigen aus einigen Jahren im Dienst beim Bundesligisten. "Dass er das bei RB war, kommt ja nicht von ungefähr. Ich traue ihm das Amt absolut zu. Er ist eine Persönlichkeit, bringt sportlich und menschlich viel in die Truppe", so Kocak. Bislang führte er auch Hannover schon ein paar Mal auf den Rasen, wenn Marvin Bakalorz als erster Kapitän und Edgar Prib als Backup fehlten. Weil Bakalorz nun in die Türkei wechselte und Prib ebenfalls Hannover verlassen wird, war die Ernennung von Kaiser folgerichtig.

Rekord: Kaiser spielte in vier Ligen und in der Champions League

Bei RB Leipzig absolvierte er 167 Spiele und erzielte dabei 34 Tore. Sein größtes Kunststück dabei: Der Mittelfeldregisseur kam als Weggefährte von Ralf Rangnick 2012 von der TSG Hoffenheim und fing noch in der Regionalliga bei den Sachsen an. Von dort aus machte er alle Aufstiege mit und durfte schließlich unter Ralph Hasenhüttl in der Champions League debütieren, als er längst kein Stammspieler mehr war. Im Sommer vor zwei Jahren entschloss er sich dann, Leipzig zu verlassen und ließ sich von Ex-RB-Coach Zorniger zu Bröndby Kopenhagen locken. Dort wurde der Trainer aber bereits im Februar 2019 beurlaubt. So kam Kaiser nach eineinhalb Jahren in Dänemark zurück nach Deutschland, als Hannover 96 im Abstiegskampf steckte und erfahrene Spieler brauchte. Mit ihm packten die Niedersachsen in der abgelaufenen Saison locker den Klassenerhalt und schafften es sogar bis auf Platz sechs, langfristig soll es für den Verein wieder eine Perspektive in der Bundesliga geben.