Besser als vor vier Jahren Sechs RB-Profis in der K.o.-Runde: Einer ist schon sicher im Achtelfinale
Vor vier Jahren schafften nur vier RB-Profis die K.o.-Runde, diesmal sind es alle sechs. Doch der Vorsprung könnte schnell dahin sein. Ein Leipzig-Spieler ist aber schon sicher im Achtelfinale.

Leipzig/hen - Die gute Nachricht am Sonntag vorweg: Alle bei der WM gestarteten RB-Profis haben das Sechzehntelfinale erreicht: Assan Ouedraogo und David Raum mit Deutschland, Yan Diomande mit Elfenbeinküste, Antonio Nusa mit Norwegen, Nicolas Seiwald und Noch-RB-Profi Xaver Schlager mit Österreich.
Nusa oder Diomande sicher im Achtelfinale
Doch die frohe Botschaft könnte schnell verblassen: Schon in den kommenden Tagen kann sich das Leipziger Aufgebot halbieren – im schlimmsten Fall sogar fast komplett aus dem Turnier verabschieden. Nur bei einem Spieler steht bereits jetzt fest: Er wird auch im Achtelfinale noch dabei sein.
Der Grund dafür ist das direkte RB-Duell zwischen Norwegen und der Elfenbeinküste. Antonio Nusa trifft am Dienstag mit den Skandinaviern auf seinen Flanken-Kollegen Diomande. Einer der beiden Außenbahnspieler zieht sicher ins Finale der letzten Acht ein, für den anderen endet die Weltmeisterschaft.
Österreich gegen Spanien
Auch für die übrigen vier RB-Profis bestehen Zweifel am Weiterkommen. Raum und Ouedraogo müssen mit der DFB-Elf heute Paraguay ausschalten. Nicolas Seiwald und Noch-Leipziger Xaver Schlager treffen mit Österreich am Donnerstag auf Europameister Spanien.
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Verlieren beide Teams, stünde trotz sechs Leipziger WM-Teilnehmer am Ende nur noch Nusa oder Diomande im Achtelfinale. Gewinnen beide, wären noch fünf RB-Profis im Rennen.
Gvardiol wurde Dritter
Dass alle sechs RB-Profis die Gruppenphase überstanden haben, ist aus Leipziger Sicht eine Entwicklung, wenn auch klein – und natürlich zufällig. Bei der WM 2022 in Katar stellte der Klub zwar sogar sieben Nationalspieler, doch nur vier schafften den Sprung ins Achtelfinale.
Leidiglich zwei Spiele später war das Leipziger Aufgebot bereits auf zwei Profis geschrumpft. Joško Gvardiol kam mit Kroatien bis ins Halbfinale und erreichte später Platz drei, für André Silva war mit Portugal im Viertelfinale Schluss. Für Dani Olmo, Abdou Diallo sowie das deutsche Duo David Raum und Lukas Klostermann und den Dänen Yussuf Poulsen war das Turnier dagegen deutlich früher beendet, Poulsen, Klostermann und Raum mussten nach der Vorrunde die Koffer packen, Olmo und Diallo nach dem Achtelfinale.