RB Leipzig

„Zu lieb, zu nett – frustrierend”: Mourinho rüttelt RB Leipzigs Gegner Tottenham wach

Von (RBlive/ukr)
04.03.2020, 16:15
„Ja, es ist frustrierend, nicht nur für mich, auch für die Spieler”: José Mourinho.
„Ja, es ist frustrierend, nicht nur für mich, auch für die Spieler”: José Mourinho. imago/Prime Media Images

RB Leipzigs Champions-League-Achtelfinal-Gegner Tottenham Hotspur steht vor einer „großen Woche”, wie Trainer José Mourinho sagte. Fünf Spiele in 15 Tagen haben die „Spurs” zu absolvieren. Nach der 2:3-Niederlage gegen Tabellennachbar Wolverhampton Wanderers in der Premier League am vergangenen Sonntag muss der Premier-League-Siebte an diesem Mittwoch im FA Cup gegen Norwich City ran. 

Nach der neuerlichen Pleite am Wochenende hatte der portugiesische Star-Trainer gesagt: „Ja, es ist frustrierend, nicht nur für mich, auch für die Spieler. Wir haben nicht die nötige Aggression, wir sind zu lieb, zu nett”. monierte „Mou”. Die Niederlage gegen Überraschungsklub „Wolves”, die jetzt Sechster sind, bezeichnete er als „total unfair”.

Mourinho mit „Mut und Mentalität”: Spiel gegen RB Leipzig „noch lange nicht vorbei”

In der Liga verlor Tottenham weiter Boden auf Rang vier. „Wir müssen versuchen dran zu bleiben, um wieder eine andere Stärke zu zeigen als aktuell”, so Mourinho. Und in Bezug auf das Champions-League-Rückspiel am kommenden Dienstag in Leipzig (21 Uhr) sagte er: „Mit dem Mut und der Mentalität, die meine Spieler besitzen, kann ich Ihnen garantieren, dass dieses Spiel noch lange nicht vorbei ist.”

Bessere Laune macht Mourinho immerhin, dass Torjäger Harry Kane wieder ins Training eingestiegen ist. „Es gibt mir Hoffnung. Ich hoffe, er kann uns im letzten Teil der Saison helfen.” Auch Heung-min Son soll nach seiner Rückkehr aus Südkorea langsam aufgebaut werden. „Auch er wird für einige Matches zurückkommen, es ist nicht unwahrscheinlich, dass wir Harry und Sonny vor Ende der Saison zusammen spielen sehen.”

Eine Option ist der 18-Jährige Stürmer Troy Parrott aus der U23 von Tottenham. „Er hat hat noch viel zu lernen, aber er sitzt gegen Norwich auf der Bank”, kündigte Mourinho an.