Forbidden

You don't have permission to access this resource.

403 Forbidden

Forbidden

You don't have permission to access this resource.

  1. RB Leipzig News
  2. >
  3. News
  4. >
  5. „Zynisch und kurzsichtig”: Deutliche Botschaft von RB-CEO Haenni an die Hater

„Zynisch und kurzsichtig” Deutliche Botschaft von CEO Haenni an die RB-Hater

RB Leipzigs Chefin Tatjana Haenni nimmt gegenüber den RB-Kritikern kein Blatt vor den Mund und sagt deutlich, was sie von dem Hass gegenüber den Leipzigern hält.

Von Ullrich Kroemer 01.06.2026, 15:33
„Enormer Antrieb”: Tatjana Haenni leitet RB Leipzig.
„Enormer Antrieb”: Tatjana Haenni leitet RB Leipzig. (Foto: imago/Picture Point LE)

Leipzig – RB Leipzigs neue Chefin Tatjana Haenni hat sich in einem großen Interview mit der Schweizer NZZ auch über Protest, Ablehnung und Hass gegen ihren neuen Klub geäußert. „Ich habe mich damit befasst, finde aber, dass man RB Leipzig Unrecht tut. Jeder Bundesligaklub ist kommerziell getrieben und ein Wirtschaftsunternehmen”, sagte sie deutlich. „Ich finde es ein bisschen zynisch und kurzsichtig, dass man uns vorwirft, wir agierten kommerziell. Ich sehe den Unterschied zu anderen Klubs nicht.”

Lesen Sie hier: RB-Chefin will das „Stadion zu klein machen”

Der Ablehnungsreflex gegen RB erinnere sie an den Mechanismus in sozialen Netzwerke. „Es gibt eine Minderheit, die man nicht kontrollieren kann. Die Social-Media-Trolle sind zwar in der Minderheit, aber die Aufmerksamkeit, die sie bekommen, ist groß.”

Doch, RB ist anders

Zwar hat Haenni oberflächlich betrachtet Recht, wenn sie RB als Teil der Milliardenindustrie Profifußball betrachtet. Doch wenn man genauer hinschaut, gibt es in der Konstruktion des Klubs eben schon gehörige Unterschiede – zumindest zu den nationalen Mitbewerbern. RBL hat als Teil eines Multiclub-Ownerships Vorteile wie kein anderer Verein in der Bundesliga. Zudem wurde die Leipziger Filiale als Flaggschiff der Unternehmung vornehmlich aus Marketinggründen installiert und umging dabei durch ein juristisches Schlupfloch den Geist der 50+1-Regel. 

Anders als bei den Konkurrenten in der Bundesliga werden die großen Entscheidungen bei RB von Red-Bull-CEO Oliver Mintzlaff – zugleich Aufsichtsratschef – beziehungsweise dem Team Global Soccer getroffen. Dass der Investor entscheidet, ist so im deutschen Fußball nicht vorgesehen. Zudem steht hinter RB kein mitgliedergeführter Verein, sondern ein konzerngelenkter e.V., der lediglich 23 Mitglieder hat. Doch das sind altbekannte Fakten, auf die Haenni in dem Interview nicht detaillierter eingeht und auch nicht danach gefragt wird.

„Pyros werden keine gezündet”

Der Schweizerin geht es eher darum, das Red-Bull-Engagement für Entwicklung zu nutzen – nicht nur im Klub selbst, sondern auch hinsichtlich seiner gesellschaftlichen Aufgabe und Identifikationskraft. Bei RB, so die Schweizerin, spüre sie „so deutlich wie nie vorher, was der Fußball bewegen kann. Es gibt jetzt den direkten Link von meiner Arbeit zu dem Impact, den sie hat.” Im Leipziger Stadion herrsche „eine Stimmung, die ich so von anderen Männerklubs nicht kenne. Viele Familien und Frauen besuchen die Spiele, die Atmosphäre ist friedlich, Pyros werden keine gezündet. Wir sind ein Unternehmen mit klaren kommerziellen Zielen, trotzdem gelingt es uns, Begeisterung auszulösen.”

Auch über ihren Antrieb sprach Haenni. Im Frauenfußball kämpft sie jahrzehntelang gegen Desinteresse und Beachtung. „Im Männerfussball geht es darum, die Wucht, die er als gesellschaftsrelevanter Sport- und Entertainmentbereich hat, so zu leiten, dass man sportlich und kommerziell erfolgreich ist. Zudem muss man als Verein ein guter Arbeitgeber und in der Region gesellschaftlich verankert sein”, so die 59-Jährige. „Ich konnte mir auch früher schon vorstellen, Geschäftsführerin in einem Klub zu sein. Jetzt habe ich die Chance. Das ist ein enormer Antrieb.”

403 Forbidden

Forbidden

You don't have permission to access this resource.