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RB-Chefin will „das Stadion zu klein machen” Braucht RB Leipzig eine größere Arena?

Beim Parlamentarischen Abend von RB Leipzig im sächsischen Landtag in Dresden verkündete die neue RB-Chefin Tatjana Haenni auf Nachfrage von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer forsche Ziele.

Von Ullrich Kroemer 12.05.2026, 05:00
Wacher Blick, gute Ideen: RB-Chefin Tatjana Haenni.
Wacher Blick, gute Ideen: RB-Chefin Tatjana Haenni. (Foto: RB Leipzig/motivio)

Dresden/ukr – Sachsens Ministerpräsident griff zum Mikrofon und wechselte beim Parlamentarischen Abend von RB Leipzig im Dresdner Landtag mal eben die Rolle vom Gast zum Fragesteller. „Wann glauben Sie, wird das Stadion zu klein?”, fragte Michael Kretschmer seine Nachbarin Tatjana Haenni. Die neue starke Frau von RB Leipzig war um keine Antwort verlegen, wenn der Landesvater und bekennende RB-Fan fragt und antwortete offensiv.

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„Ich gehe davon aus, dass wir in der kommenden Saison an die Grenzen kommen werden. Auch wegen der Champions League, weil da die Nachfrage natürlich immer größer ist”, sagte die 59-Jährige. Zwar bekannte und mahnte sie: „Wir haben ein leicht verwöhntes, internationales Publikum, die kommen gegen Bayern, Dortmund und in der Champions League, aber gegen Hoffenheim waren wir nicht ausverkauft.” Doch das soll künftig anders werden. „Die kommende Saison, nach diesem Umbruch, der Champions-League-Qualifikation, diesem Aufbruch, sollten wir nutzen, um das Stadion zu klein zu machen”, sagte sie bei der öffentlichen Veranstaltung vor Parlamentariern und Ministern des sächsischen Landtags. 

Haenni wie einst Rangnick

Heißt also: Auf Dauer sind Haenni die 47.800 Plätze in der Red-Bull-Arena zu wenig. Das erinnerte ein wenig an Ralf Rangnick, der 2012 bei seiner ersten Pressekonferenz als neuer Sportdirektor beim damaligen Viertligisten Rasenballsport mit Blick auf das Stadion prophezeite, dass die Kapazität der damaligen WM-Arena nicht ausreichen werde. Genauso kam es, RB erweiterte die Spielstätte.

Nach Konzepten des damaligen Umbaus kann das Rund laut Baugenehmigung der Stadt Leipzig noch auf etwa 53.500 Fans erweitert werden, wenn etwa die Zuschauerränge ganz bis nach unten an den Rasen verlängert werden. Dann braucht es zwar andere Entfluchtungswege, doch das wird sich weisen. Zudem sprach Haenni von Stadionrenovierung und einer Erweiterung des Trainingsgeländes am Cottaweg.

MP Kretschmer: Stadion 10.000 bis 20.000 Plätze größer

Auch Ministerpräsident Kretschmer äußerte als Zukunftsvision für 2036, dass „es gut fände, wenn das Stadion 10.000 bis 20.000 Plätze größer geworden wäre, wir ein paar Titel hätten und auch mal die Bundesliga so spannend machen würden, dass nicht Bayern schon wochenlang vor Ende der Saison Deutscher Meister ist. Aber das wird sich finden.”

Und auch Haenni äußerte drei Wünsche. Erstens: „Dass wir Leipzig, die gesamte Region, Ost- und Mitteldeutschland begeistern können.” Durchaus eine Aufgabe, wenn man bedenkt, wie wenig populär RB in Ostsachsen ist, was traditionelles Dynamoland ist.

„Frauen-EM 2029 als Chance, etwas zu bewegen”

Und zweitens äußerte die Schweizerin als Wunsch an die Politik, Sport für Kinder in Schulen und Vereinen den Fokus zu nehmen, vor allem „mädchenspezifische Angebote” liegen ihr am Herzen. „Mädchen sind keine kleinen Jungs”, betonte sie. Da brauche es auch spezielle Angebote.

Und drittens will sie den Frauen-Fußball generell hierzulande voranbringen. „Die Frauen-Europameisterschaft 2029 ist die Chance, etwas zu bewegen. Das war der beste Anlass in der Schweiz seit Jahren, das war eine Dynamik und Unterstützung in diesem Land – das war herausragend”, berichtete sie. „Das kann auch in Deutschland passieren, aber das darf man nicht unterschätzen, in der Schweiz hat man es unterschätzt. Ich bitte Sie, dass Sie sich frühzeitig dieses Themas annehmen”, bat sie die Parlamentarier vor Dresdner Barockkulisse. „Je früher Sie sich damit auseinandersetzen, desto besser können Sie es machen.”

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