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  5. RB Leipzig: Schafft es Henrichs zur WM? Ole Werner äußert sich zurückhaltend

Kein Comeback-Termin Schafft es Henrichs zur WM 2026? RB-Coach äußert sich zurückhaltend

RB-Profi Benjamin Henrichs arbeitet im Trainingslager in Portugal an seinem Comeback. Der 28-Jährige will zur WM 2026 in Mexiko, Kanada und den USA. Sein Trainer freut sich über die Rückkehr, dämpft aber Erwartungen an schnelle Einsätze.

Von Martin Henkel 03.01.2026, 10:33
RB-Profi Benjamin Henrichs bei seiner Rückkehr ins Team-Training
RB-Profi Benjamin Henrichs bei seiner Rückkehr ins Team-Training Foto: Imago/Picture Point LE

Almancil –  RB-Trainer Ole Werner hat die erste Übungseinheit im Winterlager in Portugal hinter sich gebracht. Es hat kurz mal nicht geregnet und es hat sich niemand verletzt. Gute Nachrichten für den Coach des Tabellenvierten der Bundesliga, der vor Weihnachten auf eine Handvoll Schlüsselspieler verzichten musste und auch deshalb die jüngsten zwei Partien gegen Union Berlin und Bayer Leverkusen verlor.

Henrichs: nach Achillessehnenriss zwei OPs

Schöner noch aber ist neben der Rückkehr von Spielern wie Antonio Nusa, Assan Ouedraogo, Romulo oder Ridle Baku die von RB-Profi Benjamin Henrichs, der die komplette Einheit am Freitagnachmittag mitmachen konnte. "Wir sind alle voller Freude, dass er wieder dabei ist", sagte Werner zur Rückkehr des 28 Jahre alten Nationalspielers, der sich Dezember vor einem Jahr beim 1:5 gegen den FC Bayern ohne Fremdeinwirkung die Achillessehne gerissen hatte. Zwei Operationen folgten, vor vier Wochen feierte er seine Rückkehr ins Teamtraining.

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Werner beschrieb, was Henrichs Trainings-Comeback bedeutet: "Man sieht das im Training und auch außerhalb, dass er ein wichtiger Charakter fürs Team ist." Der Trainer dämpfte aber Erwartungen für eine schnelle Rückkehr ins Spieltagsteam: "Natürlich ist es so, dass er lange raus war. Wir müssen die Wochen abwarten. Er ist ja noch nicht im kompletten Mannschaftstraining. Einen Zeitpunkt zu benennen, fällt mir schwer. Dafür habe ich ihn auch noch nicht lange genug im Training gesehen. Ich will keinen Zeithorizont aufmachen und damit Druck erzeugen."

Kein zweiter Podolski

Henrichs selber ist ungeduldiger. Zuletzt hatte er sein Ziel für die erste Jahreshälfte 2026 ausgegeben. Der Rechtsverteidiger (19 Länderspiele) will zurück ins Nationalteam. Heißt, er will mit zur Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und die USA diesen Sommer – und das nicht nur als Gute-Laune-Buddy für andere. So wie etwa Lukas Podolski mit seinen 53 Einsatzminuten beim WM-Sieg 2014 in Brasilien. "Mein großes Ziel ist nicht nur bei der WM dabei zu sein, sondern ich will dabei sein als Stammspieler", sagte er. "Ich will dabei sein und wirklich spielen und dafür gebe ich alles."

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Gut fünf Monate bleiben ihm dafür noch. Mitte Mai wird Bundestrainer Julian Nagelsmann seinen Turnier-Kader nominieren. Aber es wird richtig knapp. Henrichs steht noch am Anfang einer echten Trainingsbelastung. Sein Trainer ist vorsichtig und berät sich intensiv mit den Athletiktrainern, den Medizinern im Team und den Physiotherapeuten. "Wir entscheiden zusammen, wie wir die Belastung weiter steigern können", sagt Werner. "Für mich ist wichtig, dass er wieder dabei ist, dass er sich im Training sicher fühlt und sich frei bewegt."

Werner dämpft Erwartungen

Selbst, wenn Henrichs aber wieder fit ist, ist der Weg zur WM weit und steinig. Nach seiner Verletzung verpflichtete der Klub den Ex-Wolfsburger Ridle Baku, der mittlerweile als Rechtsverteidiger Stamm ist und auch wieder für die Nationalmannschaft spielt. Dort ist er Backup für den neuen, alten Rechtsverteidiger, DFB-Kapitän Joshua Kimmich. An beiden müsste Henrichs vorbei, um seinen Plan umzusetzen, „wirklich spielen“ zu wollen.

Es gibt freilich Beispiele von Spielern, denen ein Comeback nach langer Verletzung kurz vor einem WM-Turnier geglückt ist. Franz Beckenbauer bei der WM 1970 (Achillessehne und Knie), Michael Ballack bei der WM 2002 (Sprunggelenk), Bastian Schweinsteiger bei der WM 2014 (Sprunggelenk und Knie) und vor allem Sami Khedira, der sich vor dem Turnier in Brasilien November 2013 das Kreuzband gerissen hatte.

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