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Rückstand gedreht: RB Leipzig ist Herbstmeister

Leipzigs Torschütze zum 2:1 jubelt: Patrick Schick.

Leipzigs Torschütze zum 2:1 jubelt: Patrick Schick.

RB Leipzig hat seine herausragende Hinrunde mit dem erstmaligen Gewinn der Herbstmeisterschaft gekrönt. Der Champions-League-Achtelfinalist bremste am 17. Spieltag den Höhenflug des FC Augsburg mit einem 3:1 (0:1)-Sieg und überwintert an der Tabellenspitze – ein weiterer Meilenstein in der nur etwas mehr als zehnjährigen Klubgeschichte ist erreicht.

Theoretisch könnte Borussia Mönchengladbach die Leipziger am Abend mit einem Erfolg bei Hertha BSC (18.30 Uhr/Sky) zwar noch von Platz eins verdrängen, RB hat allerdings das klar bessere Torverhältnis. Sicher ist: Erstmals seit der Saison 2009/10 heißt der Herbstmeister nicht Bayern München oder Borussia Dortmund.

RB besiegt FCA: Laimer, Schick und Poulsen treffen

Das Punktekonto auf 37 Zähler schraubte Leipzig dank der Treffer von Konrad Laimer (68.), Patrik Schick (80.) und Yussuf Poulsen (90.). Augsburg, das nach zuletzt fünf Siegen aus sechs Spielen einen Dämpfer kassierte, war durch Florian Niederlechner (8.) in Führung gegangen. Der FCA liegt mit 23 Punkte im gesicherten Mittelfeld.

RB-Sportdirektor Markus Krösche hatte schon kurz vor dem Anpfiff ein positives Fazit der Hinrunde gezogen. „Wir können sehr zufrieden sein, nicht nur mit den Ergebnissen, sondern auch mit der Art und Weise“, sagte er ins Stadionmikrofon. Er sei überzeugt, dass auch gegen Augsburg ein Sieg gelingen werde.

Dieses Selbstverständnis zeigte in der Anfangsphase auch die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann. Torjäger Timo Werner drehte schon nach vier Minuten zum Jubeln ab, Schiedsrichter Daniel Siebert (Berlin) erkannte den Treffer aber nicht an. Der US-Amerikaner Tyler Adams, der nach langer Verletzungspause zu seinem ersten Saisoneinsatz kam, hatte den Ball zuvor mit der Hand berührt.

RB dreht Spiel gegen Augsburg nach der Pause

Die Szene war dennoch ein Indiz für Leipzigs Dominanz in den ersten Minuten. Die Führung fiel aber überraschend auf der Gegenseite. Nach starker Vorarbeit von Marco Richter traf Niederlechner für den FCA, der sich im Mittelfeld sehr aufmerksam in der Balleroberung präsentierte.
RB verkraftete den Rückschlag gut. Der Tabellenführer wirkte gefestigt und drängte auf den Ausgleich. Erst traf Dayot Upamecano nur die Latte (13.), dann rettete Augsburgs Felix Uduokhai in höchster Not gegen Patrik Schick (19.).

Augsburg überstand die Druckphase mit viel Einsatz, dem nötigen Glück und Torhüter Tomas Koubek. Die Leipziger Laimer (37.) und Christopher Nkunku (40.) ließen freistehend beste Chancen aus.

Leipzig blieb auch nach der Pause die spielbestimmende Mannschaft. Allerdings büßte RB im Vergleich zum ersten Durchgang etwas Präzision ein. Spätestens am Strafraum kam der entscheidende Pass oft nicht an. Besser machte es Laimer, der aus der Distanz nach einer guten Balleroberung traf. Schick stand bei seinem Treffer nach einem Eckball vollkommen frei. Joker Poulsen machte alles klar. (sid)

Statistik: RB Leipzig - FC Augsburg 3:1 (0:1)

RB Leipzig: Gulacsi - Adams (86. Poulsen), Klostermann, Upamecano, Halstenberg - Demme (65. Sabitzer), Laimer - Haidara, Nkunku - Schick (83. Mukiele), Werner
FC Augsburg: Koubek - Lichtsteiner, Gouweleeuw, Uduokhai, Iago - Jedvaj (60. Moravek), Baier - M. Richter, Vargas - Niederlechner (75. Jensen), Cordova (81. Hahn)
Schiedsrichter: Daniel Siebert (Berlin)
Zuschauer: 40.562
Tore: 0:1 Niederlechner (8.), 1:1 Laimer (68.), 2:1 Schick (80.), 3:1 Poulsen (89.)
Gelbe Karten: Schick (2) / Uduokhai (1), Baier (2), Vargas (7)

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