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"Bitter, wenn man dann nicht punktet" Samardzic über sein Debüt bei RB Leipzig

Lazar Samardzic konnte mit RB Leipzig nicht gegen Borussia Mönchengladbach gewinnen.

Lazar Samardzic konnte mit RB Leipzig nicht gegen Borussia Mönchengladbach gewinnen.

Beim 0:1 gegen Borussia Mönchengladbach gab Lazar Samardzic sein Startelfdebüt für RB Leipzig. Im Vereinskanal auf Youtube sprach der Neuzugang anschließend über die ersten Wochen bei seinem neuem Klub.

Gladbach "sehr gut", aber RB Leipzig "nicht schlecht"

Julian Nagelsmann vertraute dem 18-Jährigen erstmals eine Rolle in der Anfangsformation gegen die Fohlen an, die sich zuvor in der Champions League beachtlich gegen Real Madrid (2:2) schlugen. Samardzic sah eine nicht unverdiente, aber auch keine klare Niederlage seiner Mannschaft. "Gladbach ist eben sehr gut, wir waren nicht so gut drauf. Es war aber nicht so schlecht, wir haben erst kaum etwas zugelassen, danach war es ein offenes Spiel", sagte er.

Samardzic darf für Nkunku ran - und überzeugt trotz Unsicherheiten

Für ihn persönlich war der Abend zwar nicht von Erfolg gekrönt, aber unzufrieden war er mit seinem ersten Einsatz nicht. "Es war okay für das erste Spiel. Ich weiß, ich kann mehr. Aber ich weiß, dass ich alles gegeben habe. Deswegen bin ich im großen und ganzen zufrieden."

Natürlich sei er aufgeregt gewesen, nachdem er erfuhr, dass er anstelle von Christopher Nkunku auflaufen sollte. "Das erste mal ist etwas besonderes. Ich war nervös, auch wenn ich versucht habe es nicht zu zeigen hat man es mir glaube ich schon angemerkt." Trotz Unsicherheiten konnte er zeigen, dass seine Qualität RB Leipzig in Zukunft helfen kann, wenn er sie auf den Platz bekommt. Genau das also, was Julian Nagelsmann vom Nachwuchs erwartet: Keine Fehlerfreiheit, sondern Einsatzwille.

Borkowski und Schreiber halfen bei der Wohnungssuche

Für die nächsten Spiele erwartet er von sich und seinem Team, sich nicht hängen zu lassen, auch wenn RB zwei Mal in Folge tor- und punktlos blieb. Generell fühle er sich wohl im Team, auch wenn er erst seit Kurzem dabei ist. "Ich wurde herzlich aufgenommen, es sind coole Typen dabei", so Samardzic. Besonders die Jüngeren hatten ihm etwa bei der Wohnungssuche geholfen. "Dennis Borkowski und Tim Schreiber kenne ich ja etwas länger. Die haben mir auch geholfen." Mit den beiden Jungnationalspielern hatte er schon seit der U16 Kontakt, als er noch für Hertha BSC Berlin spielte.

(RBlive/msc)