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von Ullrich Kroemer

Doppelpack von Timo Werner: RB siegt zum Auftakt in die Champions League

doppelter Schütze in Lissabon: Timo Werner.

doppelter Schütze in Lissabon: Timo Werner.
Copyright: Imago/eu-images

Die beiden Adler, die abwechselnd bei Heimspielen von Benfica Lissabon durch das Estadio da Luz kreisen, heißen „Vitória” und „Gloriosa” – „glorreicher Sieg”. Zwar landete der diensthabende Adler nach einer Minute Flug durch das Stadionrund wieder genau auf seinem Wägelchen mit dem Benfica-Wappen in der Mitte des Spielfeldes, doch ein glorreicher Sieg gelang am Dienstagabend zum Auftakt in die Champions League den Gästen von RB Leipzig. Das erste Spiel der Königsklassen-Saison gewann Rasenballsport 2:1 (0:0). Mit zwei Treffern war Timo Werner der Held des Abends.

Kein Neuzugang in der Startelf

Ein perfekter Start in die Champions League für RB. Trainer Julian Nagelsmann hatte genau jener Elf das Vertrauen geschenkt, die am Samstag beim 1:1 gegen den FC Bayern in der zweiten Hälfte überzeugt hatte. Diego Demme rückte von Beginn an in die erste Elf, Lukas Klostermann auf die Bank. Und ebenso wie in den zweiten 45 Minuten gegen die Münchner begann Nagelsmann auch mit einer 4-2-2-2-Grundordnung. Abermals stand kein Neuzugang in der Startformation. Also nur Akteure, die bei RB schon Europapokal-Erfahrung gesammelt hatten.

Die Partie vor 46.460 Zuschauern – darunter gut 500 Gästefans – begann mit offenem Visier; Benfica zeigte von Beginn an, dass der Weltklub sich im eigenen Stadion nicht verstecken würde, was auch Räume für RB ergab. Bereits nach wenigen Minuten schob Emil Forsberg den Ball ins Tor der Lissaboner, doch Vorbereiter Timo Werner hatte zuvor im Abseits gestanden (7.). Doch danach knüpfte RB nicht an zwingende Situationen wie diese an, sondern agierte gegen die taktisch gut eingestellten und spielerisch starken Portugiesen noch zu ungenau und mit wenig Übersicht in den Umschaltsituationen.

Erste Hälfte endet chancenarm

Zwar eroberten die Leipziger viele Bälle, verloren sie aber zu schnell wieder. Demme und Laimer im Mittelfeld konnten in der ersten Hälfte offensiv zu wenig Akzente setzen. Benfica kombinierte derweil sehenswert und kam einige Male mit Flankenwechseln und Flügelläufen hinter die Kette, fand aber keinen Abnehmer im Zentrum vor dem Tor von Peter Gulacsi. So endete die erste Hälfte chancenarm: Werner prüfte einmal Benfica-Keeper Odisseas Vlachodimos, einst bei Stuttgart aktiv, aus halblinker Position (26.). Lissabons Stürmer Raul de Tomas sorgte in der Nachspielzeit der ersten 45 Minuten nach einem Freistoß per Kopf und Nachschuss für Gefahr (45.+3).

Trainer Julian Nagelsmann hatte bereits in der ersten Hälfte Amadou Haidara für Laimer bringen müssen (39.), weil sich der Österreicher bei einem Zweikampf am linken Sprunggelenk verletzt hatte. In die zweite Halbzeit startete RB deutlich engagierter, druckvoller und mit mehr Zutrauen. Die Leipziger pressten höher und aggressiver und kamen prompt zu Gelegenheiten. Nach Doppelpass zwischen Werner und Poulsen, rettete Vlachodimos vor dem einschussbereiten Marcel Sabitzer (49.).

Heiße letzte Minuten

Lissabon antwortete nach Ballverlust von Poulsen mit Großchancen durch Pizzi, der jedoch Gulacsi erst in die Arme schoss (61.) und dann Zentimeter am Tor vorbei (68.). Direkt in der nächsten Szene fand RB dann die Lücke. Der starke Nordi Mukiele steckte mit einem zielstrebigen Pass auf Poulsen in den Strafraum durch, der kurz auf Werner ablegte. Der Torjäger blieb cool und zog direkt von Halbrechts zum 1:0 ab (69.).

Benfica stemmte sich gegen die Niederlage, hatte per Freistoß durch Alex Grimaldo (71.) und Franco Cervi Großchancen (74.). Doch der Ungar parierte zweimal herausragend. So konterte sich RB zum zweiten Treffer durch Werner, der nach Vorarbeit von Sabitzer aus wenigen Metern einschob (78.). Zwar weckte der eingewechselte Haris Seferovic mit seinem Anschlusstreffer (84.) noch einmal das Stadion und sein Team. Doch RB überstand die heißen letzten zehn Minuten.

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