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„Es wird knallen” Showdown beim Dreikampf um die Champions League

Achtung, Knaller: Mats Hummels gegen Timo Werner.

Achtung, Knaller: Mats Hummels gegen Timo Werner.

Königsklassen-Krimi oder Entscheidung vor dem Saison-Finale: Mit RB Leipzig, Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach kämpfen drei Klubs um die zwei noch zu vergebenden Plätze in der Champions League. Die Ausgangssituation vor dem 33. Spieltag:

Nagelsmann: „Noch zwei Matchbälle”

RB Leipzig gegen Borussia Dortmund: Die besten Karten, aber auch das schwerste Programm hat Leipzig. Am Samstag (15.30 Uhr/Sky) empfängt der strauchelnde Herbstmeister Borussia Dortmund und kann mit einem Sieg schon alles klar machen. „Es wird definitiv noch mal knallen”, sagte Nationalspieler Julian Brandt und hofft auf ein Offensiv-Feuerwerk.

RB Leipzig kann sich mit einem Sieg über den BVB über die Ziellinie retten. Problem: Seit Beginn der Geisterspiele reisen die Gegner gern nach Leipzig, RB gelang nicht mal gegen Schlusslicht Paderborn ein Dreier. „Die Jungs wissen, um was es geht. Sie werden einen Impuls zeigen”, hofft Trainer Julian Nagelsmann. „Natürlich ist ein bisschen Druck da. Aber wir haben noch zwei Matchbälle und ich bin 100 Prozent davon überzeugt, dass wir einen nutzen werden. Leverkusen und Gladbach würden gern mit uns tauschen.” Nagelsmann kündigte eine offensive, mutige Spielweise an, um die Dortmunder zu schlagen.

Der BVB steht nach dem 0:2 gegen Mainz unter Druck, muss wegen Sperren und Verletzungen zudem auf sieben Profis verzichten. Dennoch benötigt man für Platz zwei nur einen Punkt in Leipzig. Dann kann man sich den Dreikampf um die Plätze drei und vier genüsslich aus der Ferne anschauen. Auch Leipzig hat Ausfälle zu verkraften. Besonders schwer wiegt das Aus von Dauerläufer Konrad Laimer, der entkräftet verzichten muss. Für Laimer könnte Emil Forsberg in die Startelf rücken.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:
RB Leipzig: Gulacsi - Klostermann, Upamecano, Halstenberg, Angelino - Adams, Kampl - Sabitzer, Forsberg - Schick, Werner.
Borussia Dortmund: Bürki - Piszczek, Hummels, Can - Morey, Brandt, Witsel, Guerreiro - Sancho, Hazard - Haaland.

Wie im letzten Jahr: Bayer will Gladbach mit Sieg in Berlin abdrängen

Hertha BSC gegen Bayer Leverkusen: Für Leverkusen spricht vor dem Spiel bei Hertha BSC nicht nur die Form, sondern auch die Statistik. Seit Anfang Februar hat Bayer kein Auswärtsspiel mehr verloren, während die Hertha zuletzt drei Niederlagen nacheinander verdauen musste. „Wir wissen, dass für uns mehr auf dem Spiel steht als für Hertha”, sagte Bayer-Trainer Peter Bosz. „Wir haben jetzt zwei Endspiele. Die Spieler wissen, worum es geht. Wir können in einer Woche alles gewinnen.”

Die Erfahrungen aus der vergangenen Saison seien laut Bosz für sein Team sehr wertvoll. Vor einem Jahr hatte Leverkusen am letzten Spieltag dank eines 5:1 in Berlin Mönchengladbach noch von Rang vier verdrängt und sich somit noch die Qualifikation für die Gruppenphase der Königsklasse gesichert. Personell ist bei Bayer Leverkusen der Einsatz von Sven Bender fraglich. Er steht aber im Kader für das Spiel in Berlin. Noch nicht dabei sind Benders Bruder Lars und Karim Bellarabi.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:
Hertha BSC: Jarstein – Pekarik, Boyata, Torunarigha, Plattenhardt – Maier, Grujic – Lukebakio, Darida, Matheus Cunha – Ibisevic.
Bayer Leverkusen: Hradecky - Dragovic, Tah, Tapsoba, Wendell - Aranguiz, Demirbay - Diaby, Havertz, Bailey - Volland.

Druck für Borussia Mönchengladbach am größten

SC Paderborn gegen Borussia Mönchengladbach: Vom Papier her einfach könnte es am Samstag auch für Gladbach werden. Die Borussia tritt bei Absteiger SC Paderborn an, der seit Januar kein Spiel mehr gewonnen hat. Dennoch ist der Druck bei Gladbach am größten, denn als einziger Dreikämpfer kann man es nicht mehr aus eigener Kraft in die Königsklasse schaffen. Selbst wenn die Borussia in Paderborn und zum Abschluss gegen Hertha gewänne, könnte es mit dann 65 Punkten nur zu Platz fünf genügen. Was ziemlich erstaunlich wäre, da so viele Zähler seit Einführung der Drei-Punkte-Regel immer mindestens zu Platz vier reichten.

„Wir haben alle gesagt, dass wir unser großes Ziel Champion League erreichen wollen”, sagte Gladbachs Trainer Marco Rose. Der Fußballlehrer warnte jedoch vor der Mentalität der Ostwestfalen: „Ich kenne ja Baumi als Trainer”, sagte Rose über die Philosophie seines Paderborner Kollegen Steffen Baumgart, mit dem er einst gemeinsam die Fußballlehrer-Lizenz erwarb. „Seine Mannschaft spielt schon die ganze Saison sehr mutig. Und sie werden Samstag noch mal alles reinwerfen, weil sie sich anständig aus der Bundesliga verabschieden wollen.” Allerdings muss der gebürtige Leipziger auf die verletzten Top-Angreifer Marcus Thuram und Alassane Plea verzichten. In der Abwehr sitzt Nico Elvedi zudem eine Gelbsperre ab. Für ihn rückt Tony Jantschke ins Team.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:
SC Paderborn 07: Zingerle - Dräger, Rumpf, Hünemeier, Collins - Gjasula, Ritter - Antwi-Adjei, Holtmann - Mamba, Michel.
Borussia Mönchengladbach: Sommer - Lainer, Ginter, Jantschke, Bensebaini - Kramer, Neuhaus - Herrmann, Stindl, Hofmann - Embolo. (RBlive/dpa/ukr)