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Eure Wahl: Wer war Leipzigs Spieler des Spiels in Freiburg?

Wer war RB-Mann des Spiels? Lukas Klostermann (li.) oder Willi Orban?

Wer war RB-Mann des Spiels? Lukas Klostermann (li.) oder Willi Orban?
Copyright: Imago/Beautiful Sports

Nach einem 1:2 in Freiburg, der vierten Pleite im Breisgau, dem vierten Ligaspiel in Folge ohne Sieg und den Gegentreffern Nummer neun und zehn in der Meisterschaft nach dem Spieler des Spiels von RB Leipzig zu fragen, scheint auf den ersten Blick paradox.

Klostermann trifft, aber zu spät

Aber es standen ja immerhin 14 Spieler mit unterschiedlichen Einsatzzeiten auf dem Rasen des Freiburger Stadions, in dem die Sachsen in der ersten halben Stunden eine ansehnliche Partie vortrugen, aber aus der schieren Überlegenheit kein Kapital schlagen konnten. Mit dem Pausenpfiff aber brach Rasenball ein. Nicolas Höfler traf in der Nachspielzeit vor der Pause zum 1:0, Nils Petersen erhöhte in einer schwachen Leipziger 2. Halbzeit auf 2:0 (90.), ehe Lukas Klostermann noch den Anschlusstreffer erzielte (92.), zu spät allerdings für eine Aufholjagd.

Wer also war auffällig aus der Gruppe von Leipziger Profis, von denen Trainer Julian Nagelsmann den Wechselspielern Yussuf Poulsen, Christopher Nkunku und Matheus Cunha unterstellte, sie hätten dem Spiel nichts mehr gebracht: "Das hat mit Haltung zu tun, aber der ein oder andere wirkte ein bißchen beleidigt. So kommen wir nicht nach vorn."

Vorlage für Höfler

Das Urteil des Übungsleiters ist also klar: Von den Ersatzspielern kommt keiner für die Wahl zum RB-Spieler des Spiels in Frage. Wer aber dann? Kapitän Willi Orban vielleicht?

Der Abwehrchef hatte immerhin drei Torschüsse, so viele wie Timo Werner, der weit eher dafür zuständig ist, als der ungarische Innenverteidiger, der in der 10. Minute nach einer Hereingabe von eben Werner das 1:0 auf dem Fuß hatte: Robin Koch klärte aber im letzten Moment zur Ecke. Zudem, alle statistischen Werte von Orban waren nicht schlecht: Laut kicker hatte der 26-Jährige eine Passsauberkeit von 92 Prozent und eine Zweikampfquote von 62 Prozent. Allerdings sprang der Ball zum 1:0 von seiner Hacke zum Schützen Höfler.

Zuletzt bot sich Marcel Sabitzer häufig für die Wahl an. Der Österreicher ist laut der Statistikwebseite readthegame.com Leipzigs "most involved player", sprich er ist an den meisten Torszenen seines Klubs beteiligt. In Freiburg war Sabitzer allerdings nur in acht der 25 RB-Torschüsse und bei zwölf Prozent aller Spielzüge seines Klubs involviert. Willi Orban war an 24 Prozent aller Spielzüge beteiligt und Amadou Haidara an zwölf von 25 Torschüssen.

Auch Lukas Klostermann lässt sich in Erwägung ziehen. Zum einen: Er schoss das einzige Leipziger Tor in Freiburg. Und: Der Rechtsverteidiger hat unter Nagelsmann und seinem System mit sehr hochstehenden, offensiven Außenverteidigern viel mehr Aktionen im Spiel nach vorn. Gleichzeitig war er am 0:2 durch Nils Petersen beteiligt, als er nach dem Ballverlust von Diego Demme Petersen nicht schnell genug ins Abseits stellte, sondern beim Pass von Grifo zögerte. Anschließend kam er dem Freiburger Stürmer nicht mehr hinterher, der so sein 22. Joker-Tor erzielte. (RBlive/mhe)

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