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Fünf Treffer vor, drei nach der Pause: Warum hat RB gegen Mainz keine Kräfte geschont?

Nur nicht nachlassen: Yussuf Poulsen beim Kopfball

Nur nicht nachlassen: Yussuf Poulsen beim Kopfball
Copyright: Imago/opokupix

Es wäre das Normalste in einer Englischen Woche gewesen, nach einem 5:0 zur Pause in der zweiten Hälfte mehrere Gänge runterzuschalten, wenn das nächste schwere Spiele drei Tage später in der Champions League beim russischen Meister Zenit St. Petersburg ansteht? Aber was ist schon normal, wenn Julian Nagelsmann der Trainer ist.

Wer nachlässt, wird nachlässig

Mit überholten Weisheiten aus der Zeit vor der Jahrtausendwende braucht man dem 32 Jahre alten Trainer von RB Leipzig jedenfalls nicht kommen. Denn Tempo rausnehmen oder nicht mehr jeden Sprint anziehen, wenn der Gegner so wie Mainz 05 am Samstag bereits niedergestreckt ist, mag vor 20 Jahren die Erholung gefördert haben, aber nicht mehr im Jahr 2019.

Wie das? Ganz einfach: Wer nachlässt, wird nachlässig. Und wer nachlässig spielt, rennt am Ende mehr, als wenn er die Konzentration und das Engagement hoch hält. "Wenn du als Trainer in der Kabine sagst 'Wir machen jetzt ein bissl entspannter', dann kommt der Schlendrian und du spielst viele Fehlpässe", erklärte Nagelsmann, warum nach der Pause noch drei weitere Treffer fielen, obwohl es davor ja schon 5:0 gestanden hatte. "Wenn der Gegner das Ergebnis korrigieren will, kommt er zu Kontern, du musst dann plötzlich weite Wege gehen und rennst am Ende mehr, als wenn du weiter konzentriert spielst." Weil ohnenhin viel gerannt wird im Fußball heute.

Endlich mal zu Null gespielt, statt mit Lala-Gefühl aus dem Spiel zu gehen

Deshalb fielen gleich nach der Pause zwei weitere Treffer binnen zwei Minuten durch Timo Werner und Nordi Mukiele (48., 50.), ehe Werner eine Minute vor dem Ende auch noch zum 8:0 traf. "Erst nach dem sechsten Tor", so Nagelsmann,"haben wir ein bißchen lockerer gemacht. Aber wir waren weiter zielführend."

Das war der eine Grund, warum der FSV nicht mit einem 0:5 nach Hause durfte, sondern die höchste Niederlage in seiner Vereinsgeschichte mit auf den Heimweg nehmen musste. Den anderen gab Yussuf Poulsen preis: "Zum einen wollten wir, dass Pete (Keeper Peter Gulacsi, Anm. Red.) endlich mal wieder zu Null spielt, deshalb sind wir wach und dran geblieben. Und wenn du vielleicht noch ein Tor bekommst nach der Pause, hast du die zweite Hälfte 0:1 verloren und dann gehst du mit einem Lala-Gefühl aus dem Spiel raus." So aber "fühlt sich das richtig gut an". (RBlive/mhe)

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