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von Ullrich Kroemer ,  Martin Henkel

Im Liegestütz gegen den Ball: Die Spieler von RB Leipzig in der Einzelkritik

Rekordspieler: Timo Werner

Rekordspieler: Timo Werner
Copyright: Imago/Sven Simon

Der Gegner kam mit Schwung aus dem Tabellenkeller - und ist trotz neuem Trainer ohne Schwung wieder abgereist. Weil der Gegner einfach zu stark war, wie Köln Neuer Markus Gisdol nach der Partie zugab und den Spielern des Gegners eine allerbestes Spiel bescheinigte.

Ob wir von RBlive dieser Einschätzung nach dem 4:1 von RB Leipzig gegen den 1. FC Köln folgen, könnt ihr folgend für jeden Spieler einzeln nachlesen.

Peter Gulacsi: Hatte wenig zu tun, der Ungar. Der einzig nennenswerte Ball, den er aufs Tor bekam, war drin. Beim 1:3 war „Pete” aber machtlos, auszeichnen konnte sich der Schlussmann anders als in den vergangenen Spielen allerdings nicht. Note 3.


Lukas Klostermann: Der deutsche Nationalspieler agierte diesmal nicht wie im DFB-Team auf dem Flügel, sondern als rechter Verteidiger in der Dreierkette. Absolvierte eine solide Partie, in der 68. Minute hatte er Glück, als er Anthony Modeste unbedrängt wenige Meter vor dem Tor köpfen ließ. Note 3.


Stefan Ilsanker: Aufgrund der Abwehrnöte sind „Ilses” Dienste wieder gefragt bei RB. Der Routinier machte seine Sache in der Mitte der Dreierkette als eine Art Libero mit viel Übersicht und Leidenschaft erneut gut. Wenn er mal zu langsam war, bügelten das seine Kollegen für ihn aus. Bei seinen Abwehraktionen war der Österreicher durchaus kreativ: einmal legte sich mit dem ganzen Körper in den Ball; später stoppte er die Kugel im Liegestütz mit der Brust. Beim Gegentor nach einer Ecke kam er gegen Rafael Czichos allerdings zu spät. Note 2,5.


Dayot Upamecano: Der Mann mit den meisten Pässen und Ballbesitzphasen bei RB. Erneut eine bärenstarke Leistung des Franzosen, der die Szene zum Elfmeter einleitete und sich nur in der Offensivbewegung ein, zwei Wackler leistete. Note 2.


Marcel Sabitzer: Was Nagelsmann am meisten an seinem Österreicher schätzt,"dass er tut, was man ihm sagt", setzte er mustergültig um und maulte auch nicht, als er von seinem Trainer auf Außen festgetackert wurde. Wurde nach der Musterschüler-Partie ohne Auffälligkeiten zum Torschützen des Monats Oktober ausgezeichnet. Note 3.


Diego Demme: Gehörte zur kleinen Gruppe der Hervorstecher in einem Team, das ohnehin perfekt funktionierte. Zeigte sein ganzes Können: grätschte, foulte, legte sich mit dem Gegner an, klaute Bälle und orchestrierte das Spiel von hinten heraus mit variantemreichen Passspiel. Note 2.


Konrad Laimer: Erstes Saisontor in der Liga - dazu noch mit dem schwächeren linken Fuß. Das waren die Highlights einer überdurchschnittlichen Partie des Österreichers, an dem jeder Kölner sich der Nerven aufrieb. Neben Demme eine Bank im zentralen, defensiven Mittelfeld. Note 2.


Marcel Halstenberg: Aufmerksame, aber unauffällige Leistung des wiedergenesenen Linksverteidigers, der offensiv in der vordersten Linie agierte, defensiv mit in die Kette zurückrückte. Note 3.


Christopher Nkunku: Bester Mann auf dem Platz - sofern man so etwas überhaupt behaupten kann. Der Franzose passt immer besser in die Räume hinter bzw. neben Timo Werner. Holte den Elfmeter vor dem 2:0 raus und war an so gut wie jedem klugen Angriff beteiligt. Note 1,5.


Emil Forsberg: Erster Doppelpack seit fünf Jahren im deutschen Fußball. War ansonsten unauffällig, hatte aber auch keine Aussetzer wie bei der letzten Pleite vor fünf Spielen gegen Freiburg (0:2), als er nicht akkurat "nachverteidigte". Note 2.


Timo Werner: 200. Bundesligaspiel: Kein Vorgänger war jemals jünger, der diese Quote erreicht hat. Dazu ein weiteres Tor, sein zwölfter Treffer im zwölften Spiel. Vielleicht klappts nicht so in der DFB-Elf, aber bei Leipzig aus dem Sturm nicht wegzudenken. Note 2.

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