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„Keine Revolution“ gegen RB Leipzig: Bayern-Pressekonferenz vor dem Gipfeltreffen

Bayern-Trainer Carlo Ancelotti.

Bayern-Trainer Carlo Ancelotti.

Gestern schon wurde bei RB Leipzig die Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den FC Bayern durchgeführt. Ralph Hasenhüttl und Ralf Rangnick äußerten dort ihre Vorfreude auf das Spiel und gaben sich kampfeslustig. Heute zog der Rekordmeister nach. FCB-Trainer Carlo Ancelotti gab sich selbstbewusst, beschwor den „Bayern-Style” mit viel Ballbesitz. Eine Abwandlung des Münchner „Mia-san-mia”-Selbstverständnisses. Hinsichtlich der Aufstellung verriet der Italiener: „Es gibt keine Revolution.”

FC-Bayern-Trainer Carlo Ancelotti: „Kein Risiko” und „mit Balance” gegen RB Leipzig

Ancelotti forderte, dass sich sein Team auf die eigenen Stärken besinnen, weniger auf die Qualitäten des Gegners schauen solle. „Wir sollten nicht so fokussiert auf die Qualität des Gegners sein, sondern uns mehr auf die eigene Qualität und Stärken besinnen”, sagte der Erfolgstrainer. Mit viel Ballbesitz will er den Bayern-Style auf den Platz bringen, aber „kein Risiko” eingehen. Das Wort „Balance” zwischen Defensive und Offensive fiel mehrfach.

Die passende Aufstellung dafür hat er zwar bereits im Kopf, aber sich anders als am Sonntag geäußert noch nicht endgültig für eine Formation entschieden. Personell sprach er sich für Arthuro Vidal sowie die wieder fitten Arjen Robben und Philipp Lahm und tendenziell gegen Joshua Kimmich und Thomas Müller in der Startformation aus.

Die wichtigsten Aussagen aus der Pressekonferenz:

12.30: Willkommen zur Pressekonferenz vor dem Gipfeltreffen zwischen FC Bayern München und RB Leipzig. Noch ist Carlo Ancelotti nicht auf dem Podium.

12.37: Wir warten weiter. Ein paar Minuten dauert es offenbar noch. Muss sich der Italiener etwa noch auf RB Leipzig vorbereiten?

12.40: Jetzt gehts los in München.

12.41: Zuerst zum Personal: Robben und Lahm sind fit. „Wir brauchen für morgen alle Spieler”, sagt Ancelotti. „Robben macht es im Moment sehr gut. Er hat in dieser Saison sehr gut gespielt”, sagt der „Mister”.

12.42: „Das Spiel ist wichtig, weil wir gegen eine starke Mannschaft spielen. Aber das ist nicht entscheidend für die Saison. Wir haben noch viele Spiele bis zum Saisonende. Aber wir wollen morgen gewinnen, klar.”

12.46: „Ich entscheide die Aufstellung morgen”, sagt Ancelotti. „Es gibt keine Revolution.”

Ancelotti grübelt: Kimmich oder Vidal?

12.48: „Kimmich ist eine Option auf der Position von Arturo Vidal. Arturo weiß, dass er nicht gut gegen Darmstadt gespielt hat. Aber manchmal ist Arturo wichtig für den Charakter der Mannschaft. Er kann im nächsten Spiel besser spielen.”

12.49: „Wir kennen die Charakteristik von RB Leipzig: Sie spielen sehr intensiv, sie spielen geschlossen zusammen, sie spielen als Team. Aber wir wollen das Spiel mit unserem Stil gewinnen. Wir sollten mehr den Fokus auf unser Spiel haben, auf unsere Mentalität. Wir sollten nicht so fokussiert auf die Qualität des Gegners sein, sondern mehr auf die eigene Qualität und Stärken besinnen.”

12.51: „Wir müssen taktisch nichts großartig ändern. Wir müssen eine gute Balance zwischen Defensive und Offensive zwischen den Linien finden.”

12.54: „Jeder war von Leipzig überrascht. Ebenso wie von anderen Mannschaften wie Hoffenheim, Köln, Hertha, Eintracht. Man wird sehen, wie sich der Verein weiterentwickelt. Aber auch in dieser Saison ist Leipzig ein ernstzunehmender Gegner.”

Ancelotti: Gegen RB Leipzig „nichts Spezielles machen”

12.55: „Wir müssen eine gute Leistung bringen, aber wir brauchen nichts Spezielles in diesem Spiel zu machen. Wir müssen einfach gut spielen und unsere Qualität auf den Platz bringen, um ein gutes Resultat zu erzielen.”

12.57: Zum Saisonfazit sagt Ancelotti sinngemäß: Ich bin zufrieden. Die Ergebnisse im ersten Teil der Saison waren okay. Wir waren an der Spitze der Bundesliga, aber wir können besser spielen.

13.00: „Thomas Müller kann auflaufen, er ist in einer guten Form. Aber ich muss mich entscheiden, auch wenn einige Spieler unglücklich sein werden, auf der Bank zu sitzen. Aber ich arbeite für den Klub, nicht für die Spieler”, sagt Ancelotti. Klingt nicht gerade danach, als würde Thomas Müller spielen.

13.03: Ancelotti lobt noch einmal RB Leipzig, den „Enthusiasmus” in Sachsen. „Geld ist nicht alles”, sagt Ancelotti. „Wichtiger ist die Organisation in einem Klub.” Ancelotti hebt nochmals die geschlossene Mannschaftsleistung der Leipziger hervor. Aber auch der FC Bayern habe ein geschlossenes Team, keinen einzelnen Superstar, der alles beherrsche.

13.05: „Ich bin sehr glücklich hier mit dem Verein, den Spielern, die ich habe und auch der Atmosphäre. Da ist die Bundesliga eine sehr interessante Liga mit vielen Zuschauern in den Stadien. Was unsere Punkteausbeute angeht, sind im Soll. Was wir bisher erreicht haben, ist völlig okay.”

„Kein Risiko eingehen” und „Balance halten”

13.07: „Wir werden kein Risiko eingehen. Leipzig spielt sehr schnell, wir müssen auf Konter achten. Worauf wir achten müssen, ist, dass wir unsere Balance halten müssen, indem wir unser Spiel auf den Platz bringen und Ballbesitz haben. Ich bin noch auf der Suche danach, welches System das richtige für dieses Spiel ist.”

13.10: Ancelotti spricht über den Catenaccio, den sein Großvater in Italien einst spielen ließ. Zwar habe Italien mit dieser Philosophie auch Titel gewonnen. Aber Bayern sei kein Klub, mit dem man Abwehrfußball spielen könne. Es gehe um die Balance zwischen Defensive und Offensive.

13.12: Damit verabschieden wir uns vom Liveticker von der PK vor dem Spitzenspiel aus München.