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Nagelsmann zur Coronakrise „Das normale Leben steht über der Champions League”

Julian Nagelsmann, Trainer von RB Leipzig.

Julian Nagelsmann, Trainer von RB Leipzig.

Julian Nagelsmann hat am Freitag deutliche Worte in Zeiten der Coronakrise gefunden: „Es gibt Dinge im Leben, die wichtiger sind als Fußball. Natürlich würden wir in der Champions League gern die nächste Runde erreichen und in der Bundesliga so lange es geht, oben mitspielen. Aber bevor wir extreme Probleme mit Intensivbetten bekommen, der Menge der Infizierten nicht mehr Herr werden und kranke Menschen nicht mehr in dem Maße behandelt werden können, wie es nötig wäre”, sei es besser, mit Fußball auszusetzen.

Vereine können wirtschaftlichen Faktor besser kompensieren

Und Nagelsmann weiter: „Das normale Leben steht über der Champions League. Wir sollten uns nicht so wichtig nehmen. Fußball ist nur eine Unterhaltungsbranche. Die Unterhaltung sollte dann stattfinden, wenn es allen einigermaßen gut geht. Es ist entscheidend, dass es den Menschen gut geht und die Entwicklung des Virus nicht schlimmer wird. Wir wollen alle gesund sein und gesunde Familienmitglieder und Freunde haben. Das steht über den sportlichen Zielen, die wir haben.“

Mit großer Wahrscheinlichkeit wird die als Geisterspiel angesetzte Bundesligapartie am Samstag gegen den SC Freiburg (15.30 Uhr) wegen des sich ausbreitenden Coronavirus die letzte für längere Zeit sein. Dass die Deutsche Fußballliga zu Beginn der kommenden Woche vermutlich die Unterbrechung des Spielbetriebs entscheiden wird, überrascht den RB-Coach nicht. „Es ist auch ein Weg, den Virus einzuschränken, wenn man die Liga aussetzt. Natürlich steht auch ein wirtschaftlicher Faktor dahinter, aber das können Fußballvereine besser kompensieren als ein mittelständisches Unternehmen.“

„Am besten wäre es, wenn die Winterpausen-Tabelle zählen würde”

Nicht ganz ernst gemeint, hatte Nagelsmann einen Vorschlag, wie die Saison im Falle eines Abbruchs gewertet werden könnte: „Am besten wäre es, wenn die Winterpausen-Tabelle zählen würde”, sagte er lachend. RB wäre dann als Herbstmeister auch Deutscher Meister. Ohne Flachs fügte er hinzu: „Eine richtig gute Lösung gibt’s da nicht. Wir, Dortmund oder Bayern würden die aktuelle Tabelle vielleicht im Moment unterschreiben.” Als Fünfter oder 17. sei das „unangenehm”.

Auch an seinen Spielern geht das Thema nicht spurlos vorbei und es werde viel über den Coronavirus gesprochen, bestätigte Nagelsmann, forderte aber für die Partie gegen die Breisgauer: „Wichtig ist, dass wir morgen den Fokus auf dem Wesentlichen haben, danach können wir uns wieder damit beschäftigen. Wir müssen eine ähnliche Leistung abrufen wie in der Champions League.“

Ob und wie RB Leipzig weiter trainiert, ist noch unklar

Apropos Königsklasse: Durch die Verschiebungen der Uefa-Partien aufgrund des Coronavirus in der kommenden Woche, wird auch die Auslosung des Viertelfinals, in das RB Leipzig am Dienstag mit dem Erfolg gegen Tottenham Hotspur zum ersten Mal eingezogen ist, später als geplant statt finden.

Ob dann in der kommenden Woche das Training ganz ausgesetzt werde oder teilweise stattfindet, ist noch unklar. „Wir machen eine Planung, wann wir wie trainieren, wie viel frei die Jungs kriegen.” Das sei jedoch alles noch sehr fiktiv.

(RBLive/agr/ukr)

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