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„Professionell” statt „freundschaftlich”: Nagelsmanns Nicht-Verhältnis zum BVB

Er war Dortmunds Wunschkandidat, doch nach der Absage verpflichtete der BVB Lucien Favre: Julian Nagelsmann und der BVB-Coach.

Er war Dortmunds Wunschkandidat, doch nach der Absage verpflichtete der BVB Lucien Favre: Julian Nagelsmann und der BVB-Coach.
Copyright: imago/Jan Huebner

Julian Nagelsmann ist in Landsberg am Lech geboren, zwischen München und Augburg – da ist man als Kind automatisch Fan des FC Bayern. Vielleicht haben noch der FCA und 1860 München Platz, für die auch Nagelsmann aktiv war. Aber Borussia Dortmund hat in dieser Gegend wenig Platz. So war es auch bei dem jungen Julian Nagelsmann. Vor dem Duell gegen den BVB (Di., 20.30 Uhr hier im Liveticker) musste der 32-Jährige ganz tief kramen, um Positives über sein Verhältnis zu den Schwarz-Gelben zutage zu fördern: „Das Tor von Lars Ricken war schon schön”, antwortete Nagelsmann mit Blick auf Dortmunds Champions-League-Sieg 1997. Und: „Sie haben international viel für die Akzeptanz des deutschen Vereinsfußballs geleistet.”

Und auch zum aktuellen Kontakt zu den Dortmunder Entscheidern sagte Leipzigs Chefcoach: „Als freundschaftlich würde ich das Verhältnis nicht bezeichnen. Es ist professionell.” Man kennt sich, aber mehr auch nicht. Das hat auch damit zu tun, dass Nagelsmann Borussia Dortmund absagte, als der Klub 2018 einen Nachfolger für Thomas Tuchel suchten. Das hatte Nagelsmann neulich im ZDF-Sportstudio erzählt. Und vor dem ersten Aufeinandertreffen mit RB gegen Dortmund wiederholte er, dass es loses Interesse gegeben habe, aber kein konkretes Angebot. „Dann geht es um die Vertragssituation, Zeitpunkt und Sinnhaftigkeit. Wenn einer dieser Punkte nicht erfüllt ist, kommt es nicht zum Wechsel”, so der Chefcoach. Weshalb das Werben des BVB nicht erfolgreich war, mochte Nagelsmann nicht vertiefen. „Es kam nicht zu einem Wechsel. Ich sitze hier, und damit ist es gut.” Im Sportstudio hatte er gesagt: „Es hat zeitlich nicht gepasst.” Aber zugetraut hätte er sich die Aufgabe schon. BVB-Manager Hans-Joachim Watzke soll nicht amüsiert gewesen sein, als RB den spektakulären Wechsel zur Saison 2019/20 im Sommer 2018 ankündigte.

Was die Bedeutung des Aufeinandertreffens angeht, mochte der Jungstar der Trainerbranche das Spiel gegen die Dortmunder nicht zu hoch hängen und bezeichnete den Ausgang des Matches als „nicht zwangsläufig richtungsweisend”. Nicht zuerst RB, sondern der BVB hat schließlich den Druck, nicht den Anschluss zu verlieren. Vier Zähler Rückstand haben die Schwarz-Gelben aktuell. „Sieben Punkte Vorsprung wären ein schönes Polster, aber keine Garantie, dass wir am Ende vor Dortmund landen werden”, sagte Nagelsmann. „Wenn wir nicht gewinnen, ist die Saison nicht kaputt, und wenn wir gewinnen, ist die Meisterschaft auch noch nicht gewonnen.” Gleichwohl fügte er an: „Natürlich hätten wir mit einem Sieg weiter Polster auf Bayern und Dortmund.” (RBlive/ukr)

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