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von Matthias Kießling

RB Leipzig will gegen St. Petersburg ohne Gegentor zum Sieg

Peter Gulacsi würde mit RB Leipzig gern mal wieder zu Null spielen.

Peter Gulacsi würde mit RB Leipzig gern mal wieder zu Null spielen.
Copyright: imago images / Karina Hessland

Peter Gulacsi muss sich in dieser Saison bisher deutlich umstellen. War er in der Vorsaison in der Bundesliga noch jener Torwart, der am häufigsten ohne Gegentreffer blieb, stand die Null trotz guter Leistungen des Torwarts in dieser Spielzeit bisher lediglich zweimal.

„Um Spiele zu gewinnen, ist es notwendig die Null zu halten“, erklärt er deshalb vor dem Champions-League-Spiel gegen Zenit St. Petersburg. Das will er allerdings nicht als Forderung verstanden wissen, dass man wieder zurück zum Rangnick-Fußball der Vorsaison gehen muss. Man müsse nur „unsere Ideen besser umsetzen. Es gibt viele Arten, wie man zu Null spielt. Man kann sich hintenreinstellen oder mutig nach vorn spielen und mit dem Ball das Spiel kontrollieren.“ Letzteres habe man in der letzten halben Stunde gegen Wolfsburg beispielsweise verpasst.

RB Leipzig gegen flexibles Zenit St. Petersburg

Das Heimspiel gegen Zenit St. Petersburg empfindet Peter Gulacsi für das Vorankommen in Gruppe G der Champions League „enorm wichtig“, aber noch nicht vorentscheidend. Mit dem russischen Meister komme eine „sehr erfahrene Mannschaft“ nach Leipzig, die in der eigenen Hälfte sehr kompakt verteidigt. Besonderes Augenmerk müsse man auf Artem Dzyuba legen, der im Sturm „gut die Bälle ablegen kann“. Dzyuba ist mit acht Toren in 13 Ligaspielen und zuletzt drei Toren und zwei Vorlagen im Heimspiel gegen FK Rostov der Mann der Stunde bei den Russen. Entsprechend des großen Stürmers versuche es St. Petersburg auch oft mit Flanken.

Auch Trainer Julian Nagelsmann sieht beim Gegner am Mittwochabend „eine ganz klare Struktur“, vor allem im Spiel gegen den Ball und mit Dzyuba einen Stürmer, der seine Stärken in der Ballverarbeitung hat. Dabei trete Zenit St. Petersburg auch recht variabel auf. In der Offensive mische sich das Spiel über Flanke und zweite Bälle mit schnellen Passstrukturen und Pässen in die Tiefe im Umschalten. Defensiv verteidige die Mannschaft mal hoch und mal tief und in unterschiedlichen Formationen.

RB Leipzig will gefährliche Räume bespielen

Auf RB Leipzig warte die Aufgabe die kurzen Momente zu nutzen, in denen Zenit im Umschalten mal nicht kompakt hinter dem Ball steht und dann die Räume zu bespielen, in denen man dem russischen Meister wehtun kann. Dafür habe man je nach Organisation des Gegners „zwei Dinge vorbereitet“. Gegen Wolfsburg tat sich RB Leipzig noch sehr schwer, die Überlegenheit der ersten 60 Minuten in Sachen Feldposition auch in gefährliche Aktionen umzumünzen. Zu oft waren die Aktionen am und im gegnerischen Strafraum zu ungenau, um sich entscheidend durchsetzen zu können.

Auch gegen St. Petersburg wartet auf Leipzig gegen eine gute Defensive um den unverwüstlichen Branislav Ivanovic und gegen eine sehr gute Offensive um Artem Dzyuba und den Iraner Sardar Azmoun wieder eine schwere Aufgabe. Wenn Peter Gulacsi und seine zehn Vorderleute zum ersten Mal in dieser Saison zu Hause ohne Gegentor bleiben könnten, würde das die Chance auf den zweiten Heimsieg der Spielzeit jedenfalls schon mal deutlich erhöhen.

(RBlive/ mki)

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