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von Matthias Kießling

Zenit St. Petersburg: Viele alte Bekannte und ein Stürmer mit einem Lauf

Artem Dzyuba hat derzeit bei Zenit St. Petersburg einen Lauf.

Artem Dzyuba hat derzeit bei Zenit St. Petersburg einen Lauf.
Copyright: imago images / ITAR-TASS

Am dritten Spieltag der Gruppenphase der Champions League wartet auf RB Leipzig das Heimspiel gegen Zenit St. Petersburg (23.10.2019, 18.55 Uhr). Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte trifft man in einem europäischen Wettbewerb auf ein Team, gegen das man in einer vorherigen Saison bereits einmal spielte.

RB Leipzig mit guten Erinnerungen an Zenit St. Petersburg

2017/2018 trafen RB Leipzig und St. Petersburg bereits im Achtelfinale der Europa League aufeinander. Ralph Hasenhüttl coachte seine Mannschaft damals zu einem für die Gäste schmeichelhaften 2:1 im Heimspiel in der Red Bull Arena und zu einem 1:1 im Rückspiel, mit dem RB verdient ins Viertelfinale der Europa League einzog. Keine 20.000 Zuschauer waren damals Anfang März 2018 in der Red Bull Arena beim Hinspiel zu Besuch. Diesmal werden in der Champions League bis zu 40.000 Zuschauer erwartet.

Vom Aufeinandertreffen vor eineinhalb Jahren kennen sich beide Mannschaften zumindest personell noch ganz gut. Auf RB-Seiten fehlen aus den damaligen Duellen nur Augustin, Bruma, Keita und Bernardo aufgrund von Wechseln und Ilsanker, weil er nicht für die Champions League nominiert wurde. Von den elf meisteingesetzten Spielern dieser Spielzeit stand lediglich Mukiele damals noch nicht im RB-Kader. Auf Seiten von St. Petersburg waren immerhin sechs der in dieser Saison elf meisteingesetzten Spieler schon 2018 gegen Leipzig im Team.

Malcom fehlt St. Petersburg, Dzyuba in überragender Form

Fehlen wird gegen Leipzig mit Malcom der namhafteste Neuzugang des Sommers bei Zenit St. Petersburg. Der Brasilianer musste sich einer Operation unterziehen und fällt voraussichtlich bis zum Ende des Jahres aus. Mit Douglas Santos hat sich ein brasilianischer Neuzugang derweil direkt in die Stammformation gespielt, den man in Deutschland noch vom Hamburger SV kennt. Dort spielte er in der letzten Saison auch im DFB-Pokal gegen RB Leipzig eine wichtige Rolle.

Getragen wird die Mannschaft, in der Branislav Ivanovic weiterhin Kopf der Abwehr ist, derzeit allerdings von Artem Dzyuba. Der großgewachsene Kapitän der russischen Nationalmannschaft fiel bereits bei der WM 2018 mit drei Toren und zwei Vorlagen auf. Für St. Petersburg ist der Stürmer derzeit mit neun Toren und neun Vorlagen in 15 Spielen in russischer Liga und Champions League unverzichtbar. Für das russische Nationalteam hat er in acht EM-Quali-Spielen schon neunmal getroffen und fünf Tore vorbereitet. Zuletzt steuerte er beim 6:1 gegen FK Rostov drei Tore und zwei Vorlagen bei.

St. Petersburg in russischer Liga oben dabei

Durch den hohen Sieg schob sich St. Petersburg in der russischen Liga auf Rang 2 vor. Mit 29 Punkten liegt man punktgleich mit Tabellenführer Lok Moskau in einem Quintett von Teams, das derzeit an der Tabellenspitze nur drei Punkte voneinander getrennt ist. Im Vorjahr war Zenit russischer Meister geworden.

Gefeiert hat das Team den Erfolg mit Trainer Sergei Semak, der die Mannschaft im Mai 2018 übernahm. Der ehemalige russische Nationalspieler war zuvor als Co-Trainer bei der russischen Nationalelf und als Trainer beim FK Ufa tätig. Mit St. Petersburg ist er nicht nur national erfolgreich, sondern kann auch auf einen guten Start in die diesjährige Champions League blicken. Einem glücklichen Unentschieden bei Olympique Lyon folgte ein verdienter Heimsieg gegen Benfica Lissabon. Lyon und Zenit führen die Gruppe mit jeweils vier Punkten an. RB folgt mit drei Punkten.

Für RB Leipzig ist verlieren verboten

Während RB Leipzig noch nie Pflichtspiele gegen andere russische Teams als Zenit St. Petersburg bestritt, hat Zenit St. Petersburg diesbezüglich eine längere Historie. 18 Spiele stehen bereits gegen deutsche Teams auf dem Zettel, darunter zwei Niederlagen gegen Dynamo Dresden 1981 und ein spektakuläres Weiterkommen im Halbfinale des UEFA-Cup gegen Bayern München 2008. Die Spiele gegen RB Leipzig 2018 waren die einzigen Spiele gegen ein deutsches Team binnen der letzten knapp fünf Jahre.

In den letzten zehn Europapokal-Auswärtsspielen konnte Zenit St. Petersburg bei drei Unentschieden nicht einmal gewinnen. Ein gutes Omen für RB Leipzig, die nach vier Pflichtspielen ohne Sieg mal wieder einen Erfolg einfahren wollen. Die beiden Spiele gegen St. Petersburg am Mittwoch und in zwei Wochen dürften in Gruppe G der Champions League richtungsweisenden Charakter haben. Eine Niederlage im Heimspiel darf man sich da eigentlich nicht leisten.

(RBlive/ mki)

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