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von Ullrich Kroemer

RB Leipzig will „Geschichte schreiben”: Nagelsmann kündigt neue Ziele an

Das Spiel gegen Benfica Lissabon könnte historisch werden, noch ein wenig historischer als das erste Champions-League-Tore von Diego Demme am vergangenen Spieltag gegen St. Petersburg.

Das Spiel gegen Benfica Lissabon könnte historisch werden, noch ein wenig historischer als das erste Champions-League-Tore von Diego Demme am vergangenen Spieltag gegen St. Petersburg.
Copyright: imago/Itartass

Emil Forsberg nutzte ebenso wie Trainer Julian Nagelsmann die Pressekonferenz vor dem Champions-League-Heimspiel gegen Benfica Lissabon (Mi., 21 Uhr), um den möglichen Achtelfinaleinzug historisch einzuordnen. „Wir haben eine gute Chance, morgen Geschichte zu schreiben. Mit Red Bull ins Achtelfinale zu kommen, wäre ein Traum”, sagte Forsberg – und meinte selbstredend RB Leipzig. „Das wäre unfassbar geil – für die Fans, aber auch für uns. Wir haben so lange dafür gearbeitet.”

Während Forsberg bereits seit fast fünf Jahren in Leipzig an der Realisierung dieses Traums feilt, ist Trainer Julian Nagelsmann erst seit knapp fünf Monaten dabei. „Es ist ein gutes Gefühl, Teil dieser Geschichte zu werden, dass wir das erste Mal in der Geschichte auch nach Weihnachten noch in der Champions League verweilen dürfen”, sagte der Chefcoach.

Nagelsmann lobt Spieler und Entscheider vor möglichem Achtelfinal-Einzug in die Champions League

Vor allem aber betonte er, dass er sich besonders für diejenigen freue, die RB Leipzig Aufstieg für Aufstieg, Entwicklungsschritt für Entwicklungsschritt vorangebracht haben. „Viele Spieler, zu denen auch Emil zählt, haben einige Seiten des Buches RB Leipzig vollgeschrieben”; der vorzeitige Einzug in die Runde der besten 16 Teams Europas „wäre eine schöne neue Seite, die sie schreiben sollten. Es wäre auch eine Belohnung für die guten und sehr reifen Champions-League-Auftritte bis dato”, so der 32-Jährige.

Und Nagelsmann vergaß auch nicht, die Macher zu loben, die das in den vergangenen Jahren seit dem Neustart bei RB 2012 ermöglicht haben. „Es wurden in den zehn Jahren sehr viele richtige Entscheidungen getroffen von Entscheidungsträgern, die offensichtlich Ahnung von dem haben, was sie machen”, sagte Nagelsmann. Damit sind wohl vor allem Ralf Rangnick und Oliver Mintzlaff gemeint, auch wenn Nagelsmann deren Namen nicht nannte. „Auch in den nächsten zehn Jahren sollte es eine Hauptaufgabe sein, möglichst viele gute Entscheidungen zu treffen – was die Ausrichtung von Klub, Kader und Nachwuchs angeht, um nachhaltig selbst Spieler auszubilden und eine hohe Identifikation zu schaffen”, so der Coach, der daran mitwirken will.

Wenn wir ins Achtelfinale kommen, wollen wir mehr erreichen.
Julian Nagelsmann

Nagelsmann kündigte für den Fall, dass der Achtelfinaleinzug gelingt, bereits eine Korrektur der Zielstellung für die „Königsklasse" an. Die wäre mit dem Einzug in die K.o.-Runde bereits erreicht, sodass neue Ziele hermüssten. „Wenn wir ins Achtelfinale kommen, wollen wir natürlich mehr erreichen. Dann wird es eine Zielkorrektur geben.” Und auch für die Bundesliga, wo RB unter die ersten Vier kommen will, scheint in dieser Saison mehr möglich. „Unter den ersten Vier ist auch Platz eins dabei”, so der Coach offensiv. „Wenn wir am 33. Spieltag Erster sind und alles klar machen können, werden wir sicher nicht absichtlich verlieren.”

Nagelsmann motiviert etablierte Spieler mit Titelaussichten

Nagelsmann berichtete, dass er einige arrivierte Spieler ganz bewusst daran erinnerte, dass Champions-League-Teilnahmen und Platzierungen im oberen Tabellendrittel der Bundesliga „noch nicht das Ende der Fahnenstange” seien, um neues Feuer zu entfachen. „Es gibt noch ein, zwei Plätze obendrüber, es gibt auch mal was zu gewinnen”, motivierte der Trainerstar. „Deswegen ist die Gier wieder voll da.” Generell sei er „positiv überrascht davon, dass wir viele Spieler im Kader haben, die die Vorgaben ohne Murren umsetzen. Es sind sehr viele selbstlose Spieler im Kader, die alles dafür tun, dass wir erfolgreich sind.”

Ob Entwicklung von Team und Klub letztlich tatsächlich zu „Meisterschaft oder zum Champions-League-Sieg reichen, weiß ich nicht. Da müssen ein paar andere Klubs schon auch ein paar schlechte Entscheidungen treffen”, bewertet der einstige Abwehrspieler. Doch Leipzigs Gier nach Titeln wird drängender, das war vor dem historischen Spiel deutlich herauszuhören. (RBlive/ukr)

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