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RB-Spieler des Spiels: In Freiburg kaum jemand mit Normalform

Dayot Upamecano wird gleich einer der größten Chancen von RB Leipzig im Spiel beim SC Freiburg haben.

Dayot Upamecano wird gleich einer der größten Chancen von RB Leipzig im Spiel beim SC Freiburg haben.
Copyright: imago/Beautiful Sports

Im Spiel beim SC Freiburg konnte auf Seiten von RB Leipzig kein Spieler wirklich überzeugen. Auch die Offensivstützen Timo Werner und Kevin Kampl waren bei der 0:3-Niederlage kaum zu sehen. Es war die vierte Auswärtspleite für die Leipziger in Folge.

Yussuf Poulsen arbeitet bei RB Leipzig viel und findet klare Worte

„Zu viele Spieler haben ihre Leistung nicht gebracht, dann verliert man 3:0. Wir sind zu wenig gelaufen, haben zu wenige Zweikämpfe gewonnen“, fand Yussuf Poulsen am Tag nach der Partie im Sport1-Doppelpass klare Worte. In Freiburg war zumindest seine kämpferische Einstellung tadellos, als er die meisten Zweikämpfe aller RB-Spieler führte und die meisten Sprints aller Feldspieler auf dem Platz abspulte. Zu größerer Torgefahr reichte Poulsens Wirken aber auch nicht.

Daneben blieben auch die anderen RB-Spieler blass. Der Kicker (Print) sah noch Peter Gulacsi, der gleich sechs Torschüsse hielt, aber beim 1:0 auch nur unglücklich zur Mitte klären konnte, Ibrahima Konaté und Diego Demme als am wenigsten schwach. Konrad Laimer lief nach seiner Einwechslung viel und eroberte vergleichsweise viele Bälle. Zu besonderen Offensivleistungem reichte sein 25minütiger Kurzeinsatz aber auch nicht mehr.

Luca Waldschmidt trägt Offensivspiel des SC Freiburg

Auf der anderen Seite präsentierte sich der SC Freiburg mit einer geschlossenen Mannschaftsleistungen. In einem 4-4-2 verteidigten man sehr dicht und schaltete immer wieder gut um. Zwischen der 60. und 65. Minuten hätte der SC so das Ergebnis sogar fast noch deutlicher gestaltet als es mit dem 3:0 sowieso schon war, bevor dann in den letzten 25 Minuten vor allem Leipzig noch mal am Drücker war.

Für den Kicker (Print) war Luca Waldschmidt der Spieler des Spiels. Er „spielte als hängende Spitze sehr variabel und war der Freigeist in der Offensive des SC. Das 1:0 leitete er stark ein, den Elfer versenkte er präzise“. An acht Torschüssen war Waldschmidt beteiligt, so viele wie kein anderer Spieler auf dem Feld. Auch Mike Frantz sprach der Kicker eine sehr gute Leistung zu.

Diego Demme als Most Involved Player (MIP)

Getragen wurde das Spiel von RB Leipzig beim SC Freiburg vor allem von Diego Demme. Der Mittelfeldmann war an 22% aller sogenannten Episoden (Ballbesitzphasen) und an sechs von 16 Torschüssen beteiligt. Das zeigt eine Analyse von read-the-game.com. Neben Demme war auch Matheus Cunha an sechs Torschüssen beteiligt, so viele wie kein anderer RB-Akteur. Zusammen mit Demme gestalteten vor allem Halstenberg und Upamecano mit vielen Beteiligungen an Spielzügen die Partie mit.

Ein bisschen unter gingen in Freiburg Timo Werner und Kevin Kampl, die eigentlich sonst die Offensive von RB Leipzig organisieren. Der Stürmer und der Mittelfeldmann waren nur an vier bzw. drei Torschüssen beteiligt, wobei Werner in der ersten Halbzeit eine der größten RB-Chancen der Partie hatte. Die Beteiligung an nur acht bzw. zehn Prozent aller Spielzüge zeigt, dass Freiburg beide Akteure sehr effektiv aus dem Spiel nahm.

Timo Werner, Kevin Kampl und Diego Demme dominieren die Offensive von RB Leipzig

Über die Saison gesehen dominieren aber weiter Timo Werner und Kevin Kampl gemeinsam die Offensive von RB Leipzig. Der Stürmer und der Mittelfeldmann waren an 86 bzw. 79 Torschüssen beteiligt, mit großem Abstand die Topwerte bei RB Leipzig. Im Bundesligavergleich liegt Werner damit hinter Thorgen Hazard und Max Kruse auf Platz 3. Kampl rutschte hinter Joshua Kimmich auf Rang 5.

Was die Beteiligung an Spielstrukturen angeht, rückt Diego Demme in den Mittelpunkt. An insgesamt 19% aller RB-Episoden war er bisher schon beteiligt, der siebthöchste prozentuale Anteil aller Bundesligaspieler. Kevin Kampl, der zweite große Spielgestalter bei RB Leipzig folgt mit 13% bereits mit deutlichem Abstand.

Wann immer der Ball von einem Team kontrolliert wird, nennen die Experten des Instituts für Spielanalyse (read-the-game.com) diese Phase Episode. Aneinander gereiht und ergänzt mit den Episoden des Gegners sowie der Chaos-Phasen, in denen keine Mannschaft den Ball unter Kontrolle hat, ergibt sich ein detailliertes Bild eines Spiels. Betrachtet und vergleicht man diese Episoden einer Partie mit denen einer ganzen Saison, erhält man ein Profil davon, wie Mannschaften Fußball spielen und zu Torerfolgen kommen.

(RBlive/ mki)

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