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Remis in Frankfurt: RB tritt auf der Stelle

Kopfüber: Marcelo Saracchi.

Kopfüber: Marcelo Saracchi.
Copyright: imago/osnapix

RB Leipzig tritt auch in der Bundesliga auf der Stelle. Nach der Europa-League-Pleite gegen Salzburg trennten sich die Leipziger von Eintracht Frankfurt leistungsgerecht mit 1:1 (0:1) und stehen nun nach vier Ligaspielen auf Rang zehn der Tabelle.

Aus dem Stadion berichtet Ullrich Kroemer

Ein passabler Auswärtsauftritt der Sachsen ist das immerhin gewesen, aber zu wenig für die Champions-League-Ambitionen der Sachsen. Immerhin stabilisierte sich das Team von Trainer Ralf Rangnick nach dem Systemabsturz gegen Salzburg und lieferte zumindest kämpferisch eine gute Leistung ab.

Helfer schrubben den Rasen trocken

Noch eine Stunde vor Anpfiff war fraglich, ob die Partie überhaupt stattfinden kann. Sturmtief Fabienne tobte über Frankfurt. Über dem Waldstadion schüttete es wie aus Kübeln. Genau wie 1974, als die deutsche Nationalelf hier bei der legendären Wasserschlacht gegen Polen um den Einzug ins WM-Finale kämpfte, ergossen sich auch am Sonntagabend die Wassermassen im Riederwald. Mit Besen schrubbten Helfer den Niederschlag notdürftig vom Rasen.

RB Leipzig veränderte seine Startaufstellung im Vergleich zum Debakel im Red-Bull-Duell auf sieben Positionen. Nordi Mukiele und Jean-Kévin Augustin flogen „aus disziplinarischen Gründen” ganz aus dem Kader, weil sie vor dem Spiel gegen Salzburg noch auf dem Handy herumgetippt hatten und zu spät beim Warmmachen kamen. „Es gibt offenbar Spieler, die öfter auf die heiße Herdplatte fassen müssen, um es zu verstehen”, sagte Rangnick bei Sky.

Grenzwertig nasser Untergrund

Dafür waren die angeschlagenen Marcelo Saracchi und Timo Werner wieder mit dabei. Der Stürmer schoss den Ball denn nach zwölf Minuten ins Frankfurter Tor. Doch Schiedsrichter Felix Brych entschied zu Recht auf Abseits. Doch danach nahm die Eintracht das Spiel auf grenzwertig nassem Untergrund besser an. Als Abwehrchef Willi Orban gerade draußen war, um sich an einem blutenden Knie behandeln zu lassen, nutzte Frankfurt die Unordnung. Konrad Laimer verhinderte die Flanke auf Sebastian Haller nicht und Mittelfeldmann Gelson Fernandes verwandelte den Abstauber zur Führung (26.).

Danach wackelte Rasenballsport wie ein lockerer Milchzahn. Luka Jovic (28.) und erneut Fernandes (30.) hatten Großchancen zum zweiten Treffer; Keeper Peter Gulacsi rettete in höchster Not. Zu Beginn der zweiten Hälfte machte Laimer seinen Fehler vor dem 1:0 wieder wett, köpfte Frankfurts Filip Kostic den Ball gegen die Hand, was zu einem Elfmeter führte, den Forsberg zum Ausgleich nutzte (54.).

Phasenweise war Leipzigs Defensive nun stabiler und das Spiel der Gäste dominanter, sodass das auch wieder nach RB-Fußball aussah und nicht nach „Comedy” (Rangnick). Werner (71.) hatte die Großchance zur Führung, traf aber das Tor aus kurzer Distanz nicht. Durch die Einwechslung von Ante Rebic wurden die Frankfurter in der Schlussphase wieder stärker, doch der WM-Finalist vergab die beste Gelegenheit (87.). Erneut hielt Gulacsi – Leipzigs bester Mann.

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