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"Von der Herbstmeisterschaft kann man sich nichts kaufen": Die Stimmen zum Leipziger Sieg gegen Augsburg

Weihnachtsgrüße: Leipzigs Kader vor der Fankurve

Weihnachtsgrüße: Leipzigs Kader vor der Fankurve

Lange sah es für RB Leipzig danach aus, als läge die Herbstmeisterschaft nicht mehr in den eigenen Händen, nachdem Jahresendgegner Augsburg früh in der 8. Minute in Führung gegangen war. Konrad Laimer aber öffnete das letzte Spiel der Hinrunde für die Sachsen wieder, Patrik Schick und Yussuf Poulsen drehten es. Wie fielen die Reaktionen danach aus - euphorisch?

Julian Nagelsmann (Trainer RB Leipzig): "Wir haben ein gutes Spiel gemacht, sind aber früh in Rückstand geraten, weil wir larifari verteidigt haben. Das müssen wir aktiver gegen Marco Richter verteidigen. Danach haben wir viele Chancen herausgespielt. Das Einzige, was fehlte, war das Tor. Wir haben in der Pause gesagt, dass wir druckvoll und mit Geschwindigkeit spielen wollen, aber geduldig bleiben müssen, weil Augsburg im Konter sehr klare Muster und Abläufe hat. Wir waren gut im Gegenpressing. Bis das 1:1 fiel, hat es etwas lang gedauert. Ob das vorher ein Foul war, kann man diskutieren. Der Standard war dann ein Dosenöffner. Dann sind wir auf dem Gas geblieben. Heute haben wir eines unser besseren Spiele der letzten Wochen gemacht, mit viel Power und viel Druck."

Richter ist begeistert von RB

Martin Schmidt (Trainer FC Augsburg): "Die Leipziger sind gar nicht so schlecht. Herbstmeister – dazu Gratulation. Wir haben heute volle Bundesligapower vor die Nase gekriegt. Wir wussten, dass das ein Prüfstein für uns ist. Das hat heute nicht gereicht. Wir müssen auch mal Ballkontrolle kriegen, müssen mit dem Ball einen Tick mehr machen. Wir nehmen heute sehr viel mit, wo wir uns gegen diese Topteams verbessern müssen, um irgendwann mal einen Dreier mitnehmen zu können. Wir haben heute 70 Minuten gut verteidigt, mit Händen und Armen und Beinen und allem, was wir hatten. Irgendwann war der Ball im Tor, das war der Knackpunkt. Der Mut war weg, das Stadion wurde lauter, Leipzig noch schneller. Irgendwann war das nicht mehr zu verteidigen."

Konrad Laimer: (Torschütze RB Leipzig): "Es war keine einfache Partie. Dann kriegst du gleich mal das 0:1. Aber nach so einer anstrengenden Hinrunde zurückzukommen, macht mich stolz. Wir haben in der Höhe verdient gewonnen. Mein Tor war ein Dosenöffner, dann ist das Ding aufgesprungen und wir haben sehr verdient noch zwei Treffer erzielt. Man hat gemerkt, dass wir es unbedingt wollten. Dass wir Herbstmeister sind, ist eher ein mediales Thema. Davon kann man sich nichts kaufen."

Tyler Adams (Saisondebütant RB Leipzig): "Es war ein steiniger Weg die vergangenen sechs Monate. Aber ich habe zuletzt gut trainiert. Ich bin froh, dass ich wieder mal auf dem Feld stand, gut drauf bin und wir gewonnen haben. Es war nach dem Rückstand kein einfaches Spiel für uns. Wir brauchten Geduld, aber der Sieg ist sehr verdient."

Patrick Schick (Torschütze RB Leipzig): "Mein Tor war sehr wichtig, deshalb sind meine Emotionen natürlich groß. Wir hatten zuvor zehn Ecken, glaube ich, und jedes Mal war der Verteidiger nah an mir dran. Sieben davon bin ich immer an den kurzen Pfosten gelaufen, deshalb habe ich angetäuscht und mich vor dem Tor auf den langen Pfosten zubewegt. Das hat geklappt, ich bin sehr glücklich darüber.”

Marco Richter (Spieler FC Augsburg): "Wir wussten, was auf uns zukommt. Vor allem das RB im Spiel nach vorn eine extrem geile Mannschaft ist. Aber zum Ende haben die Kräfte nachgelassen bei uns, 3:1 aber war zu hoch. Bis zur Pause war das Glück auf unsere Seite, danach hat es uns verlassen. RB steht zu Recht da oben, ist eine super Mannschaft." (RBlive/mhe/ukr)