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Warum Maurizio Sarri sich in Neapel ein Denkmal bauen kann

Maurizio Sarri ist waschechter Napolitaner und hat beim SSC Neapel eine ungewöhnliche Karriere hinter sich.

Maurizio Sarri ist waschechter Napolitaner und hat beim SSC Neapel eine ungewöhnliche Karriere hinter sich.
Copyright: imago

RB Leipzig trifft am Donnerstag in der Europa League auf den italienischen Tabellenführer SSC Neapel. Deren Trainer hat eine ungewöhnliche Rolle inne, wie die Bild berichtet.

Sarri ist ein echter Napolitaner

Was ihn für Neapel besonders wichtig macht, ist seine Verbundenheit zur Stadt. Eine Stadt, die ihren Weltstar Diego Maradona wie einen Heiligen, nein, als einen Heiligen verehrt. Und sich nach der ersten italienischen Meisterschaft seit 1990 sehnt, als eben dieser Maradona noch aktiv war. Auch das ein Grund, weswegen Maurizio Sarri wohl größeres Augenmerk auf die Seria A legt. Er weiß, die die Napolitaner ticken, denn er ist hier geboren.

Vom Amateurspieler zum Champions-League-Trainer

Zum Zweiten hat er selbst eine ungewöhnliche Karriere hingelegt, selbst spielte er Fußball nur im Amateurbereich. So etwas gilt heute seltener für Trainer jenseits der 50 Jahre. Als er in der dritten Liga zum ersten Mal bei einem Profi-Verein angestellt wurde, arbeitete er gleichzeitig noch als Bankangestellter. Seit 25 Jahren ist er als Trainer tätig, aber viele seiner Stationen waren von kurzer Dauer. Dann machte sich der Quereinsteiger einen Namen, nachdem er mit dem FC Empoli in die oberste Spielklasse aufstieg.

Als sein Heimatclub anfragte, gab es natürlich keine Alternative. Seit 2015 ist er beim SSC Neapel tätig und führte den Club in die Erfolgsspur. Was ihn noch ausmacht: Er raucht Kette, ist abergläubisch aber innovativ und für italienische Verhältnisse ein echter Offensivgeist, der das 4-3-3 bevorzugt. Die Europa League ist nach dem erneuten Ausscheiden aus der Königsklasse fast nur ein Trostpreis, aber sollte es ihm gelingen, in der Liga vor Dauermeister Juventus Turin zu bleiben, wird man auch Sarri auf einen Sockel heben.

 

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