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Von Martin Henkel

"Wie Rüdiger - Leipzig kann das auch" Mourinho hofft auf Eigentore von RB

Tottenham-Coach José Mourinho

Tottenham-Coach José Mourinho

José Mourinho und entspannt? Das ist, als würde man behaupten, Julian Nagelsmann sei Phlegmatiker. Geht eigentlich nicht. War aber so auf der Pressekonferenz vor dem Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League zwischen RB Leipzig und den "Spurs" aus Tottenham, mit denen Mourinho nicht nur ein 0:1 aus dem Hinspiel drehen, sondern das mit einem Team an Krückstöcken bewerkstelligen muss, das nach Kapitän Harry Kane und Topscorer Heung-min Son jetzt auch noch den Ausfall des niederländischen Nationalstürmers Steven Bergwijn verknusen muss.

Erstaunliche Gelassenheit

Geht es eigentlich schlimmer? Das ware eine der Fragen, mit denen sich der Portugiese Mourinho in Leipzig am Vorabend der Partie gestern konfrontiert sah. Er nahm sie mit erstaunlicher Gelassenheit entgegen.

Mister Mourino, wie lange fällt Steven Bergwijn aus?
(schaut zu seinem Pressesprecher) Können wir das sagen? Okay, ich denke nicht, dass er diese Saison noch mal spielt.

Hatten Sie jemals schon mal so viel Verletzungspech bei einem Ihrer vormaligen Klubs?
Nein, speziell mit so vielen traumatischen Verletzungen nicht. Nur die von Harry Kane war normal für den Dezember in der Premier League. Aber all die anderen - Sissoko, Heung-min Son, jetzt Steven – das ist neu für mich. Aber es ist, wie es ist. Wir haben uns daran gewöhnt, es macht keinen Unterschied, ob man drei Verletzte hat oder sieben. Kein Problem, kein Problem. Wir fühlen uns gut.

Wie geht es Ihnen persönlich damit?
Ich bin sehr entspannt, sehr positiv. Wie ich schon mal gesagt habe, wenn man sich dieselben Verletzungen bei Leipzig vorstellt, sagen wir Werner, Schick, Nkunku, Poulsen, Forsberg, dann bin ich mir sicher, dass mein Kollege genauso bitter darüber lachen würde wie ich gerade. Die Situation ist nicht einfach für uns, wir sind traurig, dass wir zu Beginn meiner Zeit als Trainer elf Punkte auf Tabellenplatz vier aufgeholt haben und jetzt in solchen Problemen stecken.

Kein Problem, kein Problem. Wir fühlen uns gut"
Tottenham-Coach José Mourinho

Wie bewerten Sie das 0:1 aus dem Hinspiel?
Es ist die beste aller möglichen Niederlagen. Das 0:1 ist nicht schlimm, sondern lässt die Tür für uns offen. Wir lagen auch gegen Burnley am Wochenende 0:1 zurück (Tottenham beendete die Partie 1:1, Anm. Red.) und wir haben noch 90 Minuten vor uns. Wenn sie mich fragen, wie wir mindestens zwei Tore schießen sollen ohne Kane, Son, Bergwijn, dann sage ich: Wir können. Antonio Rüdiger hat im Spiel gegen Chelsea ein Eigentor geschossen, das können die Leipziger auch.

Sie haben eine beeindruckende Champions-League-Geschichte mit zwei Titeln und vielen gedrehten Partien. Welchen Stellenwert hätte es für Sie, wenn Sie das Spiel morgen zu Ihren Gunsten entscheiden können?
Unser Momentum ist negativ, aber ich habe das Gefühl, dass meine Jungs etwas Besonderes verdient haben. Es wäre etwas Besonderes, wenn sie in dieser Situation gewinnen. Zweite Plätze oder verlorene Finals sind verloren, egal wie. Dann schmeißt man die Medaille weg und denkt nicht, man hätte Silber gewonnen. Die Gruppe will, sie ist gut drauf, sie schmeißt sich rein. Sie verdient das Glück, in der K.o.-Phase weiterzukommen. Aber manchmal bekommt man im Fußball nicht, was man verdient.

Blut in der Box

Worauf kommt es gegen Leipzig an?
Vor allem der mentale Aspekt des Spiels wird sehr, sehr wichtig sein. Manchmal gewinnt man mit der Qualität der Spieler, die man hat, manchmal mit seinen Reservisten, manchmal aufgrund der Masse an Chancen, die man kreiert. Oder man gewinnt mit der richtigen Einstellung. Das wird gegen Leipzig den Ausschlag geben. Wir haben gerade nicht die Spieler, die ich gern Strafraum-Haie nenne, die Blut in der Box riechen können. Deshalb wird es schwer für uns, Tore zu schießen. Aber wir müssen daran glauben, ganz einfach.

Wie schätzen Sie den Gegner ein?
Ich habe Leipzig bereits beim 0:0 gegen München gesehen und mir war klar, dass es nicht einfach wird, gegen sie zu spielen. Sie sind ein sehr gutes Team. Aber ich wiederhole mich: Ich glaube an meine Jungs! (RBlive/aufgezeichnet)

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