Transferpoker Es beginnt häßlich zu werden: Diomande widerspricht RB-Sportchef
Marcel Schäfer hat einem Verkauf des Flügelspielers in diesem Sommer einen Riegel vorgeschoben. Diomande will den Klub trotzdem verlassen, wie er wenig später bei der WM sagt. "Mein Agent kümmert sich darum."

Leipzig/hen - Es beginnt hässlich zu werden. Yan Diomande forciert offenbar einen Wechsel von RB Leipzig zu Paris Saint-Germaine, der Klub sagt dazu aber: No! Nun legte der 19 Jahre junge Nationalspieler der Elfenbeinküste beim WM-Turnier nach und sagte auf der Pressekonferenz vor dem K.o.-Spiel gegen Norwegen heute: "Ich gehe davon aus, dass ich gehe. Ich habe einen Agenten. Er wird sich um den Rest kümmern."
Erst ein Jahr bei RB
Weiter ging Diomande nicht auf das Thema ein. Es sei sein "Traum", für sein Land zu spielen und mit ihm Geschichte zu schreiben: "Für mich ist es im Moment am wichtigsten, mich auf die WM mit meiner Nationalmannschaft zu konzentrieren", sagte er. Der schnelle Schienenspieler war erst vergangenen Sommer nach Leipzig gekommen und hatte eine beeindruckende Saison gespielt.
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Zuletzt hatten Medien übereinstimmend berichtet, dass Diomande einen Wechsel zum Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain anstrebt. Diomande soll die Verantwortlichen des französischen Spitzenklubs darüber informiert haben, dass Paris sein "bevorzugtes nächstes Ziel" sei.
Diomande ohne Ausstiegsklausel
Andere Medien berichtete zudem, dass es zwischen Diomande und PSG bereits "eine vollständige Einigung über einen Vertrag bis 2031" gebe. Zuletzt hatte auch der FC Liverpool Interesse an dem schnellen Flügel-Stürmer signalisiert. Der Teenager hat in Leipzig im Vorjahr allerdings einen Vertrag bis 2030 unterschrieben. Und das ohne Ausstiegsklausel
Leipzigs Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer erteilte einem Sommer-Transfer deshalb am Montag erneut eine Absage. "Unsere klare Intention ist: Yan Diomande spielt nächstes Jahr für RB Leipzig. Und davon rücken wir auch nicht ab", sagte er der Bild. Es werde der Zeitpunkt kommen, dem Spieler den nächsten Schritt zu ermöglichen, "aber nicht dieses Jahr."
Im Hintergrund sollen Gespräche über einen Transfer aber bereits laufen. Im Gespräch ist eine Summe jenseits der 100 Millionen Euro. PSG-Besitzer Nasser Ghanim Al-Khelaifi und Red-Bull-CEO Oliver Mintzlaff unterhalten dem Vernehmen nach gute Beziehungen. Denkbar ist ein Verkauf mit einem Jahr Leihe zurück zu RB.