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Verhandlungen beginnen Berichte: Diomande mit diesem Klub über Fünfjahres-Vertrag einig

Yan Diomande fiebert dem K.-o.-Spiel der Elfenbeinküste gegen Norwegen entgegen. Doch auch auf Clubebene steht für den Angreifer in diesen Tagen viel auf dem Spiel.

29.06.2026, 07:43
Gefragter WM-Star: Yan Diomande.
Gefragter WM-Star: Yan Diomande. (Foto: imago/Icon Sportswire)

Dallas/Leipzig/dpa/ukr – Der heiß begehrte Angreifer Yan Diomande von der Elfenbeinküste hat sich Medienberichten zufolge während der WM für einen Vereinswechsel von RB Leipzig zu Paris Saint-Germain entschieden. Laut den Fernsehsendern Sky und RMC sowie des Transfer-Experten Fabrizio Romano soll sich der 19-Jährige mit dem Champions-League-Sieger mündlich auf einen Fünfjahresvertrag geeinigt haben.

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Damit der Wechsel nach der laufenden WM stattfinden kann, muss sich PSG noch mit Leipzig über die Ablösesumme einigen. Beide Klubs würden sich demnach bereits im Austausch befinden. An Diomande hatte dem Vernehmen nach auch der FC Liverpool großes Interesse gezeigt. Medienberichten zufolge soll RB ein Angebot der Reds über 100 Millionen Euro abgelehnt haben. Das neue Angebot der Pariser müsste mindestens im Bereich von 130 Millionen sein, damit RB zustimmt.

Mintzlaff im April: „Nicht verkaufen, egal welcher Preis”

Er sei bei der Causa „ganz entspannt”, hatte Leipzigs Aufsichtsratschef Oliver Mintzlaff im April bei Sky gesagt: „Wenn ich Geschäftsführer Sport wäre, würde ich diesen jungen Spieler, der gerade erst noch nicht mal eine komplette Saison bei uns ist, auch nicht verkaufen, egal welcher Preis dort aufgerufen wird.” Doch das Machtwort diente eher dazu, den Preis in Richtung 150 Millionen Euro hochzutreiben, als Diomande tatsächlich im Kader zu halten.

Diomande steht bei RB noch bis 2030 unter Vertrag, eine Ausstiegsklausel ist dort nicht verankert. Bislang bemühte sich Leipzig, Diomandes Vertrag zu verbesserten Bezügen zu verlängern. Ob das noch geschieht, ist nun höchst fraglich.

Transfergewinn wäre beachtlich

RB hatte das große Talent erst vor einem Jahr für 20 Millionen Euro vom spanischen Zweitligisten CD Leganes verpflichtet. Durch seine Leistungen wurden schnell die europäischen Topklubs aufmerksam und es kamen immer wieder Gerüchte auf, dass der Ivorer schon nach der ersten Saison die Bundesliga wieder verlassen könnte. Zumal Diomande keinen Hehl daraus macht, dass potenzielle Kandidaten wie Liverpool und PSG zu seinen Lieblingsmannschaften zählen.

Nach dem Einzug in die K.o.-Runde der WM hatte er auf die Frage, ob er auch kommende Saison für RB spielen werde, ausweichend geantwortet: „Ich weiß es nicht. Ich denke noch nicht an meine Zukunft nach der Weltmeisterschaft. Ich versuche, meine gesamte Energie in die WM zu stecken und abzuwarten, was danach passiert. Ich kann dazu nichts sagen.” Bei Deals in der Größenordnung von über 100 Millionen Euro ist ein junger Spieler wie Diomande eh nur Beifahrer, ob der Wechsel stattfindet oder nicht – darüber entscheiden andere.

Zunächst will Diomande aber mit der Elfenbeinküste ins Achtelfinale einziehen. Dafür muss der deutschen Gruppengegner in der ersten K.-o.-Runde im Dallas-Stadion am Dienstag (19.00 Uhr/ARD und MagentaTV) die Norweger um Sturmstar Erling Haaland besiegen.