RB Leipzig

Nils Quaschner möchte gern beim VfL Bochum bleiben

15.03.2017, 10:31
Mit dem Tragen des Leibchens des VfL Bochums sehr zufrieden: Nils Quaschner.
Mit dem Tragen des Leibchens des VfL Bochums sehr zufrieden: Nils Quaschner. imago

Je näher es Richtung Saisonende geht, desto mehr rückt auch die Zukunft der Leihspieler in den Fokus. Bei Nils Quaschner, Atinc Nukan, Massimo Bruno und Anthony Jung enden die Verträge bei ihren Leihklubs im Sommer.

Massimo Bruno hat sich zuletzt bereits dazu bekannt, dass er gern beim RSC Anderlecht bleiben würde. Bei Anthony Jung würde sich die Leihe in eine feste Verpflichtung inklusive Ablöse von 1 Million Euro umwandeln, falls Ingolstadt in der Bundesliga den Klassenerhalt schafft. Wonach es derzeit allerdings nicht aussieht. Bei Atinc Nukan ist noch völlig unklar, wie es für ihn künftig weitergeht.

Nils Quaschner fühlt sich in Bochum wohl

Zu Wort gemeldet hat sich nun auch Nils Quaschner. Bei waz.de verrät er, dass er sich beim VfL Bochum in der zweiten Liga sehr wohl fühlt und keinen Abschied plant. „Ich hätte nichts dagegen, in Bochum zu bleiben. Wir haben eine intakte Mannschaft, auch sportlich passt es. Ich würde mich freuen, wenn es klappt.“

Dabei hat der VfL Bochum die Entscheidung über die Zukunft des Stürmers selbst in der Hand. Denn beim Vereinbaren der Leihe hat man sich auch eine Kaufoption für diesen Sommer gesichert. Derzeit ist aber noch unklar, ob der Verein diese Option auch zieht und ob man bereit ist, den entsprechenden Kaufpreis (dessen Höhe nicht bekannt ist) auch zu zahlen.

Quaschner beim VfL Bochum Stammspieler

In Bochum hat sich Nils Quaschner inzwischen einen Stammplatz erkämpft. Dabei kommt er sowohl als zentraler Stürmer als auch auf der Außenbahn zum Einsatz. In der Hinrunde verpasste er noch einige Spiele nach einer Darm-OP. Seit der Winterpause stand er in allen sieben Zweitligaspielen auf dem Platz und bei sechs Spielen in der Startelf.

Drei Tore und vier Vorlagen sind für den Offensivspieler in 19 Pflichtspielen zumindest eine ordentliche Bilanz. Angesichts seiner gerade mal 22 Jahre kann man auch davon ausgehen, dass Quaschner sich noch weiterentwickeln kann. Auch das würde für das Ziehen der Kaufoption sprechen.