Kontakt mit Tuchel?

Bericht: FC Chelsea bemüht sich verstärkt um Josko Gvardiol

Von Thomas Fritz Aktualisiert: 19.05.2022, 15:31
Josko Gvardiol (l.) hält sich einen Gegenspieler vom Leib.
Josko Gvardiol (l.) hält sich einen Gegenspieler vom Leib. (IMAGO / PA Images)

Josko Gvardiol hat sich durch seine Top-Leistungen in der Defensive und Stärken im Spielaufbau in nur einer Saison bei RB Leipzig bei vielen europäischen Topklubs auf den Zettel gespielt. Wie RBlive bereits Anfang Mai berichtete, gehört offenbar auch der FC Chelsea zu den Interessenten. Umso mehr, weil DFB-Nationalspieler Antonio Rüdiger im Sommer zu Real Madrid wechselt und es auch Innenverteidiger-Kollege Andreas Christensen wohl nach Spanien zum FC Barcelona zieht.

Wie das kroatische Portal "24Sata" berichtet, wird ein zukünftiger Transfer von Gvardiol zu Chelsea daher konkreter. Der Vater des 20-Jährigen habe sich in London angeblich mit Chelsea-Coach Thomas Tuchel getroffen und auch Gvardiol Jr. habe - vermutlich per Telefon - mit Tuchel gesprochen, heißt es. Ob das tatsächlich so stimmt, lässt sich nicht durch andere Quellen bestätigen oder widerlegen. Chelsea, so "24Sata", sei bereit 50 Millionen Euro für Gvardiol (Vertrag bei RB bis 2026) auf den Tisch zu legen.

Wann verlässt Josko Gvardiol RB Leipzig?

Was angesichts der aktuellen Situation bei den Blues allerdings schwierig werden könnte. Aufgrund des geplanten Verkaufs des Klubs, zu dem der langjährige Besitzer Roman Abramowitsch aufgrund seiner Nähe zum russischen Präsidenten Wladimir Putin durch die britische Regierung gezwungen wird, dürfen die Londoner derzeit keine Transfers tätigen.

Der Linksfuß hätte auch kein Problem damit ein weiteres Jahr in Leipzig zu bleiben, so der Bericht weiter. Dass er zu Großem berufen ist und RBL früher oder später den Rücken kehrt, scheint unausausweichlich zu sein. "Ich bin mir zu hundert Prozent sicher, dass Josko ein Weltklassespieler und in absehbarer Zeit bei einem ganz großen Klub spielen wird – etwa bei Real Madrid, Chelsea oder Bayern München", sagte der frühere Bundesliga-Profi Josip Simunic seinem Landsmann.