RB Leipzig

Wo ist Sörloth? Nagelsmann: „Ich bin nicht sein Papa”

Von (RBlive/ukr)
18.09.2020, 14:04 • Aktualisiert: 30.12.2021, 22:55
Kommt er oder kommt er nicht: Alexander Sörloth.
Kommt er oder kommt er nicht: Alexander Sörloth. imago/Action Plus

Ein norwegischer Journalist, der an diesem Freitag extra zur Pressekonferenz nach Leipzig gereist war, stellte die Frage, die nicht nur die norwegischen Fans interessiert. „Wo ist Alexander Sörloth?”, fragte der Reporter vom Sender TV2.

RB-Trainer Julian Nagelsmann antwortete: „Ich bin nicht sein Papa. Ich weiß nicht wo er ist und wo er sein muss. Hier ist er nicht, weil er hier keinen Vertrag hat.”

Offenbar sind die Verhandlungen längst noch nicht so weit, dass die Vollendung des Transfers nur noch Formsache wäre. Laut dem norwegischen Journalisten Simen Pedersen hatte RBL bereits am Donnerstag Volzug melden wollen, doch es seien „noch einige kleine komplizierte Details” zu klären, „bevor alles in Ordnung ist”.

RB Leipzig hat „zwei, drei interessante Spieler an der Angel”

„Wir haben zwei, drei gute, interessante Spieler an der Angel”, betonte Nagelsmann. Sörloth sei einer davon. „Mit wem wir uns als erstes einigen, der wird dann irgendwann hier sitzen.”

Nagelsmann erklärte, dass es gerade zu Beginn der Saison verschmerzbar sei, wenn noch ein Mittelstürmer fehle. „Ich habe keine Bauchschmerzen vor den ersten Wochen, auch wenn der Kader noch nicht komplett ist, weil wir am Anfang noch nicht allzuviele Spiele haben und das sehr gut kompensieren können”, sagte der Trainer. „Wir haben aktuell eine sehr ausgeglichene Mannschaft, es fällt keiner ab. Wir werden am Sonntag einen sehr guten Bundesligastart hinlegen.”

RB startet am Sonntag (20. September) gegen Mainz 05 in diese Bundesligasaison. Nach den Abgängen von Timo Werner und Patrik Schick sucht Rasenballsport weiter nach einem adäquaten Ersatz im Sturm. Über eine Verpflichtung von Sörloth wird seit dem Champions-League-Finalturnier in Lissabon im August spekuliert. Der skandinavische Hüne erzielte in der Vorsaison für den türkischen Pokalsieger Trabzonspor 33 Tore. (RBlive/ukr)