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Von Ullrich Kroemer

Hilfe von RB Leipzig abgelehnt HFC trainierte lieber in der Halle von Stadtrivale Lok

Alles tief verschneit: Auf dem Gelände des Erdgas-Sportparks in Halle ist noch kein Training möglich.

Alles tief verschneit: Auf dem Gelände des Erdgas-Sportparks in Halle ist noch kein Training möglich.

Die Gelegenheit war g√ľnstig: RB Leipzig war ausgeflogen zum Champions-League-Spiel in Budapest gegen den FC Liverpool, die Trainingspl√§tze am Cottaweg samt Kunstrasen verwaist. Weil die eigenen Anlagen noch immer nicht bespielbar sind und auch der sonst genutzte Kunstrasen noch nicht ber√§umt war, suchte der Hallesche FC zu Wochenbeginn nach einer Ausweichtrainingsst√§tte ‚Äď in Leipzig.

Nach RBlive-Informationen fragte der Drittligist auch bei RB Leipzig an. Der Nachbar aus der Bundesliga h√§tte dem HFC um Torj√§ger und Ex-Leipziger Terrence Boyd am Montag und Dienstag Asyl gew√§hrt ‚Äď kostenfrei, wie man h√∂rt. Doch obwohl der Drittliga-Zehnte an diesem Freitag beim SV Meppen spielen soll, entschieden sich die Verantwortlichen dazu, das Angebot abzulehnen.

Absage bei RB Leipzig aus Angst vor erneuten Fanprotesten?

√úber die Gr√ľnde kann nur spekuliert werden. Wahrscheinlich ist, dass der HFC aus Angst vor RB-kritischen Fans absagte. Erst k√ľrzlich gab es Fanproteste gegeben, weil Halle den Leipziger Nachwuchskeeper Tim Schreiber ausgeliehen hatte.

Stattdessen √ľbte das Team von Trainer Florian Schnorrenberg zwei Tage in der mit Kunstrasen best√ľckten Halle des 1. FC Lok Leipzig in Probstheida, mit dem eine Klub- und Fanfreundschaft besteht. (RBlive/ukr)