Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Sie sind offline und sehen daher eventuell veraltete Nachrichten.

Sie sind offline, bitte prĂŒfen Sie Ihre Internetverbindung.

Daten konnten nicht fĂŒr Offline-Nutzung gespeichert werden.

Daten wurden fĂŒr Offline-Nutzung gespeichert.

Die von Ihnen aufgerufene Adressse ist leider nicht (mehr) verfĂŒgbar. Wir haben Sie daher auf unsere Homepage umgeleitet.

Eine neue Version von RBLive steht zur VerfĂŒgung:  ↻ Aktualisieren

Erholung von der Bundesliga Bayern gewinnen ohne MĂŒhe hoch in Rom

So freut man sich bei den Bayern mittlerweile ĂŒber ein Champions-League-Tor: SchĂŒtze Musiala (r.) und Gratulanten

So freut man sich bei den Bayern mittlerweile ĂŒber ein Champions-League-Tor: SchĂŒtze Musiala (r.) und Gratulanten

Nach zuletzt einem Remis und einer Niederlage in der heimischen Liga hat sich der FC Bayern Dienstagabend in Rom von den Strapazen der Bundesliga erholen können. Der Triple-Sieger aus dem Vorjahr gewann im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinales bei Lazio ohne MĂŒhe und hoch mit 4:1 (3:0).

Die Tore schossen Robert Lewandowski (9. Minute), Youngster Jamal Musiala (24.), Leroy SanĂ© (42.) und Francesco Acerbi (47./Eigentor). Das 1:4 von Joaquin Correa (49.) Ă€ndert an der exzellenten Ausgangslage der Bayern vor dem RĂŒckspiel wenig.

Urvertrauen in StÀrke des Teams

Flicks "Urvertrauen" in die StĂ€rke seines deziminierten und gegen Bielefeld (3:3) und Frankfurt (1:2) zweimal nachlĂ€ssigen Teams wurde bestĂ€tigt. In der Champions League laufen Lewandowski und Co. heiß, die erfolgreiche Titelverteidigung ist der große Antrieb.

"Wir mĂŒssen besser ins Spiel kommen und von Anfang an da sein", hatte Flick gefordert. Und diesmal wurde der Erfolgscoach nicht enttĂ€uscht. Kein Stotterstart wie zuletzt in der Liga, stattdessen waren die Bayern im ersten Königsklassen-Spiel des neuen Jahres hellwach und konzentriert. Dominanter, zielstrebiger, schneller - die MĂŒnchner agierten so, wie es sich fĂŒr einen Champions-League-Sieger gehört.

Dazu lag Flick mit seiner Entscheidung, Super-Talent Jamal Musiala auf die Position des wegen einer Corona-Infektion weiter fehlenden Thomas MĂŒller zu beordern, goldrichtig. Der Youngster - zuletzt vom Coach auch mal kritisiert - rechtfertigte seinen Einsatz mit einer starken Vorstellung und seinem ersten Tor auf internationaler BĂŒhne. Mit 17 Jahren und 363 Tagen ist er nun zugleich jĂŒngster Bayern-TorschĂŒtze in der Königsklasse, womit er Sammy Kuffour ablöste. Auch abseits des Feldes stand Musiala im Blickpunkt. Flick deutete an, dass sich Musiala in Sachen Nationalmannschaft (Deutschland oder England) womöglich schon entschieden hat - und auch das Thema VertragsverlĂ€ngerung ist wohl geklĂ€rt.

Wucht des Rekordmeisters

GeklĂ€rt waren auch schnell die MachtverhĂ€ltnisse auf dem Spielfeld. Bei zwei VorstĂ¶ĂŸen von Niklas SĂŒle (7.) und Joshua Kimmich (8.) herrschte bei Lazio schon höchste Alarmstufe, eine Minute spĂ€ter war es dann passiert. Allerdings verhalf ein schlimmer Fehler von Mateo Musacchio den MĂŒnchnern zur FĂŒhrung. Einen viel zu kurzen RĂŒckpass schnappte sich Lewandowski, umkurvte Ex-Bayern-Keeper Pepe Reina und erzielte sein 72. Champions-League-Tor. Damit ließ der polnische TorjĂ€ger den frĂŒheren Schalker Raul (71) als alleiniger Dritter in der ewigen TorschĂŒtzenliste hinter sich.

Die Gastgeber hatten der Wucht des deutschen Rekordmeisters, der dank des Duos Kimmich/Leon Goretzka wieder die alte StabilitĂ€t besaß, kaum etwas entgegen zu setzen. Die Hoffnung auf einen Elfmeter nach einem Tackling von JĂ©rĂŽme Boateng gegen Sergej Milinkovic-Savic erfĂŒllte sich nicht (20.). Stattdessen schlugen die Bayern wieder zu. Von Goretzka in Szene gesetzt, traf Musiala aus der Distanz.

Neben der Spur

Im Olympiastadion, wo die MĂŒnchner 2014 schon beim 7:1 gegen die AS Rom ihren höchsten Champions-League-Sieg gefeiert hatten, war es eine einseitige Angelegenheit. Auch weil die Römer, in der Gruppenphase immerhin noch gegen Borussia Dortmund mit 3:1 erfolgreich, fast schon selbstzerstörerisch agierten. Musacchio war völlig neben der Spur und wurde von Trainer Simone Inzaghi nach einer halben Stunde erlöst.

Das Ă€nderte nichts an den vielen Fehlern bei Lazio, wie in der 42. Minute, als Kingsley Coman einen Ballverlust ausnutzte. Konnte Reina den Schuss des Franzosen noch parieren, war er beim Nachschuss von SanĂ© machtlos. Dazu hatte Lewandowski noch eine weitere Großchance (35.). Sein Pendant auf der Gegenseite, Ciro Immobile, blieb dagegen wirkungslos.

Wer bei den Italienern dachte, dass es im zweiten Durchgang besser wird, sah sich getĂ€uscht. Nach einem blitzschnellen Konterantritt von SanĂ© aus der eigenen HĂ€lfte setzte sich Lazio-Verteidiger Acerbi den Ball selbst ins Tor. Kurz darauf verteilten auch die MĂŒnchner beim Tor von Joaquin Correa mal Geschenke. Ansonsten konnten sie den komfortablen Vorsprung bis zum Schluss verwalten.

Die Bayern hatten in der Bundesliga zuletzt vier Punkte Vorsprung auf ihren ersten Verfolger RB Leipzig verloren. Der Abstand vor dem 23. Spieltag betrÀgt noch zwei ZÀhler. (RBlive/dpa)