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Ex-RB-Sportvorstand muss gehen Schneider verlässt Schalke zum Saisonende

Muss Schalke verlassen: Ex-RB-Sportvorstand Schneider

Muss Schalke verlassen: Ex-RB-Sportvorstand Schneider

Beim Krisenclub FC Schalke 04 beginnt eine neue sportliche Zeitrechnung mit einer ungewöhnlichen Übergangslösung. Nach zuvor zwei Trainern muss nun auch Sportvorstand Jochen Schneider seinen Posten beim Tabellenletzten der Fußball-Bundesliga räumen. Sowohl die anhaltende sportliche Talfahrt mit nur einem Sieg in 21 Bundesligaspielen als auch die wachsende Verschuldung und fehlgeschlagene Transferpolitik der vergangenen Jahre gaben den Ausschlag zu dem Schritt, den Schneider am Dienstag mitgenommen kommentierte.

"Natürlich bin ich sehr enttäuscht, dass ich meine Arbeit beim FC Schalke 04 nicht fortsetzen kann. Man muss klar sagen: Die Leistungen, die wir seit rund einem Jahr geboten haben, waren Schalke nicht würdig. Dann muss einer den Kopf hinhalten. Das tut weh", sagte der 50-Jährige den "Ruhr Nachrichten".

Noch kein Nachfolger gefunden

Schneider wurde am 12. Oktober 2015 Coordinator Sport Global Soccer der Red Bull GmbH. Von Juli 2017 bis Ende Februar 2019 war er unter dem Sportdirektor Ralf Rangnick Leiter Sport bei RB Leipzig

Bis zu seinem endgültigen Abgang indes soll Schneider erst noch auf einen Nachfolger warten. Die knifflige Planung für die kommende Spielzeit womöglich in der zweiten Liga liegt fortan in der Verantwortung von Ex-Profi Mike Büskens, Nachwuchs-Direktor Peter Knäbel und A-Jugendtrainer Norbert Elgert. "Die Drei tragen die Schalke-DNA in sich und stehen für die Werte unseres Vereins", sagte Schalkes Aufsichtsratschef Jens Buchta.

"Bei der Neustrukturierung der Lizenzspielerabteilung gilt der Grundsatz Gründlichkeit vor Schnelligkeit." Einen Nachfolger für den Sportchef gibt es trotz längerer Suche noch nicht. So lange dieser nicht gefunden ist, soll Schneider im Amt bleiben. Der 50-Jährige hat beim Traditionsclub aus dem Revier noch einen Vertrag bis 2022, der aber spätestens im Sommer aufgelöst werden soll.

Vier Trainer - keine Besserung

Nach dpa-Informationen verzichtet der seit Monaten in der Kritik stehende Schneider dafür freiwillig auf Geld. Die Trennung von ihm hatte sich bereits seit Wochen angekündigt. Dem im Frühjahr 2019 nach Gelsenkirchen gekommenen Schneider werden zahlreiche unglückliche Entscheidungen angelastet. Nach einer starken Hinserie 2019/2020 ging es mit den Schalkern seit Januar 2020 rapide bergab. Im gesamten Kalenderjahr 2020 gelang dem abgeschlagenen Bundesliga-Letzten und Vizemeister von 2018 nur ein einziger Sieg.

David Wagner musste als Cheftrainer bereits kurz nach dem Saisonstart im Sommer gehen. Auch der von Schneider verpflichtete glücklose Manuel Baum ist längst wieder weg. Nach der Interimslösung Huub Stevens deutet sich auch unter Gross und dem vierten Trainer in dieser Saison keine signifikante sportliche Besserung an. (RBlive/dpa)