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Geht RB Leipzig leer aus? Diesen Plan verfolgen die Bayern mit Salzburg-Star Adeyemi

Soll im Winter schon bei den Bayern unterschreiben: Karim Adeyemi

Soll im Winter schon bei den Bayern unterschreiben: Karim Adeyemi

Dass Tauziehen-Finale hat begonnen, und wie es aussieht hat der FC Bayern mal wieder die größten Muckis. Wie zahlreiche Medien mutmaßen, will sich der Rekordmeister im Winter die Dienste eines der begehrtesten Jungstürmer auf dem Kontinent sichern. Die Rede ist – natürlich: von Karim Adeyemi.

Spox, Goal und die Bild berichten, dass die Bayern den deutschen Nationalspieler und Angreifer von Red Bull Salzburg in der Winterpause verpflichten wollen, um ihn dann umgehend an den österreichischen Meister zurückverleihen. Damit hätten sie die Hand auf einem Wechsel des 19-Jährigen, sobald im Sommer ein Platz im Kader frei wird, damit das Talent des gebürtigen Bayern nicht auf der Ersatzbank versauert. Wie es heißt, soll Kingsley Coman auf der Verkaufsliste stehen.

Hat RB das Nachsehen?

Geht der Plan auf, würde RB Leipzig erneut leer ausgehen bei einem in Salzburg ausgebildeten Hochkaräter. Zuletzt hatte der Bruderklub der Salzburger bei Erling Haaland das Nachsehen, der anstatt nach Leipzig zu Borussia Dortmund wechselte.

Was für einen Wechsel nach München spricht? Adeyemi wurde an der Isar geboren und bei der SpVgg Unterhaching um die Ecke ausgebildet. Zudem weiß er dort in Ex-RB-Trainer Julian Nagelsmann einen Coach, der auf junge Spieler setzt. "Wenn Bayern mir ein Angebot machen würde, glaube ich, dass – wenn es passen sollte und ich mich dabei wohl fühle – ich mich für den Weg entscheiden würde. Es kommt ganz darauf an, wie ein solches Angebot aussehen würde und ob ich das will", hatte Adeyemi 2020 im Interview mit transfermarkt.de gesagt.

Nagelsmann war auch in Leipzig stets ein wichtiger Faktor bei Transfers, den RB nun neben einem ähnlichen Scoutingansatz nach München verloren hat. RB hat indes den Vorteil, näher an Spielern des Schwesterklubs aus Salzburg dran zu sein und früher und unkomplizierter in Gespräche mit potenziellen Neuzugängen einsteigen zu können. 20 Spieler wechselten bereits aus dem Salzburger Land nach Sachsen. Zudem könnte durch einen möglichen Verkauf von Christopher Nkunku kommenden Sommer ein Stammplatz freiwerden, der Adeyemi bei den Bayern nicht garantiert wäre.

Was für einen Wechsel nach München spricht

Für einen Wechsel nach München sprechen indes nicht nur sportliche Gründe. Adeyemis Eltern wohnen nach wie vor in Unterhaching. Auch deshalb entschied er sich 2018 für einen Wechsel ins nur 145 Kilometer entfernte Salzburg anstatt nach England.

Damals lud ihn der FC Chelsea in Person von Vito Leccese, einem deutschen Scout, nach London zu einem Probetraining ein. Leccese verließ die Blues-Academy im vergangenen Juli – und arbeitet jetzt: für den FC Bayern.

Wie interessiert die Bayern am Salzburger Sturmtalent sind, verriet unlängst der frühere FCB-Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz-Rummenigge. "Ich kenne ihn noch aus Unterhaching", sagte er unter der Woche. "Der Manni Schwabl (Trainer in Unterhaching und Ex-Bayern-Profi, Anm. Red.) hat ja damals auch den Uli Hoeneß kontaktiert und wir waren damals nicht dazu bereit, so viel für ihn zu bezahlen. Damals sollte der Transfer so um die drei Millionen Euro kosten. Das war für einen 16-Jährigen zu dieser Zeit eine sehr stolze Summe. Er hat sich jetzt gut entwickelt. Ich habe ihn beim letzten Länderspiel und jetzt auch in der Champions League gesehen. Es ist ein interessanter Spieler. Da muss man mal abwarten, was da passiert. Jetzt kostet er möglicherweise eine Null hinten mehr."

Karim Adeyemi ist derzeit in bestechender Form. Er hat bereits elf Tore in 16 Spielen für Red Bull Salzburg geschossen und auch gleich in seinem ersten Länderspiel für die A-Auswahl getroffen. (RBlive/hen/ukr)